12.05.2022 – Da stand der Wind aber günstig…

Stürmischer Wind, dicke Wolken, Regentropfen und ein wenig Sonne – so sah der Donnerstag aus. Das machte auch unseren Störchen zu schaffen, die ab jetzt mit Emma und Emil angesprochen werden. :).

Die beiden hatte alle Schnäbel voll zu tun, um Stroh und Ästchen im Nest zu halten und vor dem Davonfliegen zu bewahren.

 



 

Wer hat die Kamera bemalt?

Kurz vor elf Uhr geschah dann das Maleur und Emma war die Übeltäterin. Oder Wind, wie man es nimmt. Emma stand in Windrichtung und wollte sich erleichtern. Leider haben die flüssigen Exkremente kaum Eigengewicht und wurden vom Wind direkt gegen die Kamera geschleudert. Als Ergebnis sehen wir die Störche jetzt wie durch einen weißen Schleier und müssen auf den nächsten Regen hoffen.

 


 

Dieser kam auch und kurzzeitig war die Sicht wieder klar. Doch am Nachmittag stand einer der Störche wieder in der passenden Position, um der Kamera einen weißen Anstrich zu verpassen.

 

 

Zuvor hatte Emil einen riesigen Heuhaufen eingesammelt, den er im Nest zu befestigen suchte. Zum Schluß hing das Heu dem Storch auf dem Rücken, aber er schien mit seinem Werk zufrieden zu sein.

 


 

Am Nachmittag wurde in den wenigen Sonnenstrahlen, die durch die Wolken kamen, gekuschelt. Emma stieg Emil wieder aufs Dach bzw. auf den Rücken und übte ihren Gleichgewichtssinn. Zwischendurch wurden alle Stöckchen eingesammelt und neu befestigt, die der Wind im Nest umverteilt hatte.

 

 

 

Du sollst nicht schlafen!

Als Emma geruhsam im Nest döste, begann Emil in ihren Schwanzfedern herumzustochern und gab keine Ruhe, bis die Storchendame sich in die Höhe schraubte. (Woher kennen wir das nur ?) :)

Nach einem kurzen Nickerchen im Stehen, ließ sich Emma wieder auf dem Nestboden nieder. Um kurz darauf wieder unsanft Emils Schnabel zwischen ihren Federn zu spüren. Ob Herr Storch nur nachsehen will, ob Emma schon ein Ei gelegt hat?

 

 

 

Tückischer Anflug von hinten

Nachdem Emil ausgeflogen war, nutzte Emma die Zeit, um sich zu putzen und Zeit mit sich alleine zu verbringen. Doch auch dabei sollte sie keine Ruhe haben. Emil tauchte plötzlich mit einem Ast im Schnabel am Nestrand auf, während Emma ihm den Rücken zuwandte. Die Störchin erschrak wegen des Überfalls und ließ sich von Nest fallen, während Emil ihr verwundert hinterherschaute. Da hatte er so einen schönen Stock erbeutet und Frau Störchin nahm vor ihm Reißaus?

Wahrscheinlich hatte Emma den Storch mit seinem Gebüsch im Schnabel nicht erkannt. Sie flog nur eine Runde, setzte wieder im Nest auf und der Hausfrieden war wiederhergestellt.

 

Am Wochenende?

Ach ja, zwischendurch wurde fleißig daran gearbeitet, dass aus den Eiern wirklich kleine Küken schlüpfen. Damit am Wochenende das erste Ei ins Nest kullern kann. Ganz schön anstrengend, solch ein Storchentag. Deshalb für heute eine Gute Nacht für unsere Zweibeiner, mit der Bitte um etwas Fensterputzmittel für die Kamera.

 

 

 

 

 

 

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