21.03.2021 – Nass und kalt

Heute begann der Tag mit einem Heiligenschein, der um Bens Kopf zu sehen war. Es war aber nur ein Wassertropfen auf der Kamera, der für diesen Effekt sorgte.

 

 

Kurz vor sechs Uhr hob Ben vom ersten Nest ab und stieg in die Lüfte. Es sah alles etwas verschwommen aus, trotzdem war der Umriss noch zu erkennen.

 

 

Kurz vor sieben Uhr tauchte Ben wieder auf und begutachtete zuerst den Nestrand. Und zwar im Liegen. Immerhin war er eine Stunde unterwegs gewesen, da ist Erholung schon wichtig und notwendig.

 

 

Muss ich jetzt das Nest verteidigen?

Während Ben auf die Sonne wartete, schaute er immer wieder unruhig in die Runde. Heute waren viele Vögel unterwegs, die seine Aufmerksamkeit erregten. Aber so schnell macht ihm keiner das Nest streitig.

 

 

Schnell ein wenig ausfliegen.

 

 

Dann doch wieder zum Nest zurück.

 

 

Nochmal das Nest verlassen.

 

 

Und wieder zurückkehren und warten. Diesmal wurde Ben von Regentropfen überrascht, die ihn und das ganze Nest aufweichten. Ben lagerte die Matratze etwas um, anschließend ließ er sich schnell darauf nieder. Damit der Wind keine Chance hatte, den Nestboden in alle Richtungen fortzuwehen.

 

 

Ben wechselte heute Vormittag regelmäßig seinen Standort. Mal hüpfte er vom Nest auf die Wiese hinunter, dann verkrümelte er sich zum Essen auf das Feld und flatterte anschließend wieder ins Nest.

 

 

 

Um halb elf trudelte Ben mit lautem Geklapper von einem Rundflug ein und gab überall Bescheid, dass sein Hausbau abgeschlossen war und dass er auf ein Storchenweibchen warte.

 

 

Schnell noch das Bettzeug aufschütteln – man(n) will ja einen guten Eindruck machen.

 

 

 

Um zwölf Uhr war Ben wieder mit einem langen Hals zu sehen. Da war etwas am Himmel, was ihn in Anspannung versetzte. Aber es kam nicht zum Vorschein.

 

 

 

Und ab geht die Post – Ben erhob sich zur Mittagzeit in die Luft und flog davon. Allerdings kehrte er bereits nach 20 Minuten zurück und hatte den Schnabel voller Grünzeug, das nicht im ersten Anlauf abfiel.

 

 

 

 

 

Nanu, warum ist Ben so wütend und klappert, was das Zeug hält?

Es gab Storchenbesuch, allerdings legt Ben keinen Wert auf männliche Besucher. Dieser kurvte gemütlich über das Nest, lockte Ben aus der Reserve und verschwand, als sei nichts gewesen:

 

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Immerhin erhob er sich diesmal, um den Feind zu vergraulen. Aber dieser hatte anscheinend schon vorher das Weite gesucht.

 

 

Ben auf einem Bein und in einer Rückwärtspose

 

 

Nach seinen sportlichen Leistungen schien Ben eine Brutmulde zu bauen. Es ist zwar noch ein wenig Zeit, bis die Hausherrin kommt, aber dann wäre wirklich alles tadellos vorbereitet.

 

 

 

 

Gegen 16 Uhr gab es Sonne pur. Ben nutzte diese Zeit zur Futtersuche.

 

 

 

Alle wieder eingeflogen

Gegen 19 Uhr stellte sich Ben wieder ein. Es wurde schon dunkel, daher entschied sich der Storch, die Bettruhe einzuläuten.

Auch heute ist nichts Spektakuläres passiert. Bens Tagesablauf besteht weiterhin aus Fressen, Schlafen und Gefiederpflege. Aber in zwei Wochen sieht das schon ganz anders aus.

 

 

 

 

Wir wünschen dir eine gute Nacht, halte dich tapfer und denke an die nächsten Monate! Schlaf gut, Ben

 

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