16.7.2019 – 2 Monate nach dem Schlüpfen

Unsere Storchenkinder sind heute 8 Wochen alt geworden – happy birthday ihr beiden! Der Tag begann sehr trübe und kalt, aber es wurde besser. Bis zum Wochenende erreichen wir wieder sommerliche Temperaturen – vielleicht ein kleiner Anreiz für die beiden, das Nest zu verlassen und auf den Wiesen spazieren zu gehen.

 

 

 

Hier ist der Beweis – das ältere Küken hat gestern eine Maus oder ein anderes Säugetier gefuttert. Das jüngere Küken hatte aber ebenso eine Maus abbekommen.

 

 

 

In den den Morgenstunden hatte es ein wenig genieselt, aber das hielt die Störche nicht von Flugversuchen und Stehübungen auf einem Bein ab.

 

 

 

Kurz vor acht Uhr riss die Wolkendecke auf und brachte wärmenden Sonnenschein.

 

 

 

 

Halb neun im Storchennest – Flugstundenzeit. Auch das jüngere Küken hüpft mittlerweile regelmäßig im Nest umher und versucht, die Füße vom Nestboden in die Höhe zu bekommen.

 

 

 

 

Unterhaltung unter Geschwistern

„Was meinst du – wenn wir das ausgespuckte Gewölle lange genug anschauen – ob da eine Maus rauskommt??“

 

 

 

 

 

„Vielleicht sollten wir uns besser umdrehen?“

 

 

„Dann eben nicht! Wir haben es versucht!“

 

Ein wenig Zeit zum Ausruhen und schon wird wieder fleißig fliegen geübt. Dummerweise sitzt immer ein Küken im Weg, über das man stolpert oder auf dem man weich landet. Manchmal stehen die Storchenkinder ganz andächtig nur mit ausgebreiteten Schwingen da und bewegen sich nicht. Dann erfühlen sie den Wind unter den Flügeln und spüren instinktiv die Möglichkeit des Fliegens, die sich ihnen bietet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz fleißige Storcheneltern

Kurz vor elf, kurz nach elf, halb zwölf, halb eins – heute gab es wieder reichlich Futter. Beide Elternteile legten sich mächtig ins Zeug und schleppten fette Würmer, Heuschrecken, kleine Würmer und Mäuse heran. Bei den enormen Flügelbewegungen ist es mittlerweile schwer zu erkennen, wer die fetten Happen bekommt. Aber wir werden morgen sehen, wem wieder ein Gewölle aus dem Schnabel fällt smile.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier das Ganze noch live:

 

 

Nach sooo viel Futter braucht es aber wirklich eine Verdauungspause. Am besten mit etwas Sonne, dann ist es kuscheliger.

 

 

 

Und ein klein wenig Bewegung kann der Verdauung auch nicht schaden.

 

 

Aber kuscheln ist eigentlich viel schöner, solange man noch nicht vom Nest runterkommt.

 

 

 

Und weiter geht es mit fressen, fliegen und kuscheln.

 

 

 

 

Das Wunder der Natur

Von einer halben Handvoll Küken zu einem ausgewachsenen Storch in 2 Monaten. Wozu der Mensch 18 Jahre braucht und dann immer noch nicht in der Lage ist, auf sein inneres Gespür zu hören und die richtigen Dinge zu tun, schafft die Natur beim Storch innerhalb von 10 Wochen. Ein reines Wunderwerk zum Staunen.

 

 

 

 

Das hier sind keine Mickeymausohren oder ein Indianerkostüm – das Küken lag entgegengesetzt der Windrichtung und dieser pustete in den Abendstunden aus Leibeskräften. Dabei wurden alle Federn hochgeweht und ergaben diesen kuriosen Anblick.

 

 

 

Der letzte Versuch für heute, dann war der zweimonatige Geburtstag vorüber. Der Abendhimmel zeigte sich wieder in den schönsten Farben und kündigte für morgen sonniges und warmes Wetter an. Träumt vom Fliegen und schlaft gut, ihr großen und kleinen Störche!

 

 

 

 

 

 

 

 

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