12.4.2019 – Fast wie im Winter

Während die Störche schon weit vor dem Morgengrauen munter waren, sorgten dicke, graue Wolken und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt eher für das Verlangen nach heißem Tee und einer warmen Bettdecke.

Der Vormittag wurde daher auch von den Störchen dazu genutzt, das Nest weiter mit Heu und Stroh auszupolstern und wettertauglich zu machen.

 

 

Dabei waren beide Störche sehr fleißig. Sie wechselten sich gleichermaßen ab und sammelten weiches Polstermaterial auf den umliegenden Wiesen ein.

 

 

 

Nach der Renovierung wurde die Inneneinrichtung ausgiebig getestet. Jeder Storch ließ sich zum Probeliegen nieder, während der Partner das Gesamtkunstwerk aufmerksam begutachtete. Anschließend übten beide Störche schon einmal das Brüten. Sie machten es sich nacheinander im Nest bequem und sortierten mit den Schnäbeln das Heu dicht an ihren Körper, sodass sie in einer schützenden und wärmenden Grasmulde lagen. Dieses Verhalten werden sie auch zeigen, wenn die Eier gelegt und die Küken geschlüpft sind.

 

 

Während der Vormittag sehr betriebsam war, herrschte ab 16:00 Uhr Leere im Nest. Beide Tiere waren ausgeflogen und verließen den Horst für mehrere Stunden, um gemeinsam Futter zu suchen. Noch haben sie Zeit, sich von den Strapazen des Rückflugs aus Afrika zu erholen und die Reserven wieder aufzufüllen. Wenn in wenigen Tagen die Eier gelegt sind, stehen das Brüten und die Aufzucht der Jungen an erster Stelle. Gemeinsame Aktionen sind dann eher selten zu erleben.

 

(„Hab ICH das nun so gemacht, dass SIE zufrieden ist??)

 

 

 

 

 

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