21. / 22.04.2025 – In Ungarn ist das Weibchen da

In Ungarn ist das Weibchen da. Auch für den zweiten Storch ist das Glück jetzt perfekt und der Nachwuchs wird in Angriff genommen. Storchi hat ruhige Tage hinter sich und bräuchte etwas Regen, um wieder weiße Federn zu bekommen.

 

Auch der Ostermontag war beschaulich und entspannt. Storchi montierte an seinem Nest herum und es war wieder auffällig, dass der Storch die Latte immer hoch ansetzt. Man könnte einen geraden Ast nehmen, der sich leicht verbauen lässt, aber nein, sie müssen lang und möglichst gebogen sein und mehrere Enden aufweisen, die man kaum aus dem Schnabel bekommt.

 

 

 

 

Den restlichen Tag ließ sich der Storch von der Sonne bescheinen, während er aufmerksam die Umgebung im Blick behielt. Sollte ein Storchenweibchen herumfliegen, muss man sich ja bemerkbar machen.

 

 

 

Ist der Storch nun müde, ist ihm warm oder fängt er auf diese Weise Fliegen? Wahrscheinlich sind es alle Möglichkeiten auf einmal.

 

 

 

Am Abend wurde schnell noch das Bett gemacht, bevor sich Storchi zur verdienten Ruhe ins Nest kuschelte.

 

 

Als die Dunkelheit einsetzte, gab es noch dieses schöne Bild. Im Haus gingen die Lichter an, im Hintergrund verschwand das Tageslicht. Ein Bild, wie auf eine Leinwand gemalt.

 

 

 

Wo hat sich Storchi rumgetrieben?

Am Dienstag scheint unser Storch seinen Schnabel in etwas gesteckt zu haben, wo er ganz sicher nicht hingehörte. Als er ins Nest zurückkehrte, hätte er nämlich eine Wäsche gut vertragen können. Doch Storchi interessierte sich nur für seinen Ast, den er unterwegs erbeutet hatte. Die Federn würden schon beim nächsten Fischfang wieder sauber werden.

 

 

 

Um die Mittagszeit kurvte ein zweiter Storch über dem Nest, was Storchi aufmerksam werden ließ. Er wartete auch nicht lange und besetzte sofort das zweite Nest, um zu demonstrieren, dass hier kein Platz für einen weiteren männlichen Storch sei.

 

 

Den restlichen Tag war der Storch selten zu sehen. Peter hatte im Gästebuch berichtet, dass Storchi Elfriede aus Hohenferchesar auf den Wiesen verfolgt hätte. Diese war allerdings auf dem Heimweg zu ihrem Nest und den Eiern, sodass Storchi unverrichteter Dinge abziehen musste und auch noch Ben im Schlepptau hatte, der den jungen Galan zurück nach Fohrde scheuchte. Man darf ja wohl noch gucken.

 

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Schlafenszeit für Storchi. Wir sind gespannt, was der Mittwoch bringt.

 

 

In Ungarn ist das Weibchen da

Vor wenigen Tagen hatte ich über den zweiten Storch in Ungarn berichtet, dessen Nest sich mit dem Livestream von Macus und Szofi ebenfalls beobachten lässt. Und heute wurde dieses Storchenmännchen zum Glückspilz, denn auch in diesem Nest landete endlich ein Weibchen.

 

 

 

Der junge Mann musste eine ganze Weile warten und hätte Macus sicher gerne Szofi ausgespannt. Muss er aber nicht, denn eine andere Störchin gesellte sich heute zu ihm und auch die ersten Paarungen haben die beiden bereits hinter sich. Anfang Mai, wenn in Szofis Nest die ersten Küken schlüpfen, werden die ersten Eier bei diesem Storchenpaar ins Nest rollen. Wir sehen, der Damenüberschuss verteilt sich auch in die entlegensten Gebiete.

 

 

 

Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

Quelle:

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ

 

 

 

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Ich fiebere so sehr mit und bin guter Dinge, dass Storchi noch ein wunderschönes Weibchen anlockt. Er gibt sich mit seinem Nest so viel Mühe. Das kann nur gut gehen. Vielen Dank für diesen wunderbaren und liebevollen Blog hier. Anstatt Nachrichten zu lesen, verfolge ich lieber das Geschehen bei den Störchen.