4.7.2019 – Die Küken wollen fliegen

Die Sonne schien, es herrschten angenehme Temperaturen und die Küken erwarteten ihre Eltern.

 

 

Aber gleich nach dem Aufstehen muss erst noch
Frühsport gemacht werden. Die Küken testeten, ob die Schwungfedern schon so weit gewachsen waren, dass sie sie in der Luft halten würden. Leider mussten sie feststellen, dass heute noch nicht der Tag der ersten Flugversuche war.

„So machen es doch Mama und Papa aber auch?“

 

 

 

 

 

Zum Frühstück gab es überraschenderweise: Würmer, was sonst.

 

 

 

 

 

Und immer wieder standen die Küken auf ihren Beinen und versuchten, sich durch Flügelschlagen in die Luft zu erheben. Der Flugtrieb ist bei beiden Storchenkindern definitiv erwacht. Schnell noch ein paar Würmer verdrücken, damit die Federn schneller wachsen :).

 


 

Wir wachsen und wachsen

Die folgenden Bilder zeigen nochmals die Änderung der Farbe am Storchenschnabel. Auch an den Unterschenkeln ist eine Veränderung zu erkennen. Die Beine sind nicht mehr glatt, sondern weisen eine geriffelte Struktur auf.

 

 

 

 

Elf Uhr und Mama Leni lieferte die nächste Feinkostbestellung ins Nest. Anfangs hatte sie Schwierigkeiten, ihren Kopf zwischen beide Küken zu bekommen. Deshalb schnell das kleine Gekrabbel aus dem Schnabel holen und sofort wieder vom Nest fliegen.

 

 

 

Hier lassen sich die einzelnen Schwungfedern wunderbar erkennen. Es ist enorm, was die Natur in wenigen Wochen vollbracht hat.

 

 

 

Nach einer kurzen Erholungspause tauchte Ben auf. Und wieder werden die riesigen Flügel sorgsam sortiert. Beim Fressen sind diese immer ausgeklappt und werden heftig von den Küken bewegt.

 

 

 

 

Bis zum Mittag war noch etwas Zeit. Daher wurde das Nest nach etwas Fressbarem durchforstet, Dehnungsübungen absolviert und ab und an sitzt einem doch glatt ein Küken im Weg, über das man stolpert :).

 

 

 

 

 

 

Kuschelmeister

Nach dem Mittag und mit einem gefüllten Bäuchlein war Mittagsruhe angesagt. Kuscheln können die beiden richtig gut miteinander :). Ob mit ausgestreckten Flügeln und Beinen oder über den Kopf des anderen Kükens schauend – die beiden machen immer eine süße Figur.

 

 

 

 

 

 

 

Kaum hatten die Storchenkinder ausgekuschelt, brachte Mama Leni eine weitere Portion Würmer.

 

 

 

 

 

 

 

Die „Fortsetzung“ der Nahrungsaufnahme erfolgte eine halbe Stunde später, als Ben dem Nest einen Besuch abstattete. Er brachte eine riesige Menge an Heuschecken und Würmern mit, die er den Küken in mehreren Portionen hervorwürgte. Die letzten Würmer waren dann für ihn, ein wenig muss man ja auch an sich selbst denken :).

 

 

 

 

 

 

Auch am Nachmittag gab es noch mehrere Fütterungen. Zwischendurch versuchten sich die Jungen immer wieder an Flugversuchen. Zumindest wurden die Flügel geschwenkt und versucht, die Füße irgendwie vom Nestboden in die Luft zu bekommen. Ein wenig dauert es noch, bis das gelingt, aber die Ansätze sind vielversprechend :).

 

 

 

Mama Leni war fleißiger 🙂

Abends fütterte Ben gegen sieben Uhr das letzte Mal und ließ sich dann auf dem zweiten Nest nieder. Leni war hingegen fleißiger, denn sie tauchte zwar auf dem zweiten Nest auf, flog aber wieder davon und brachte den Küken um zehn Uhr die letzte Mahlzeit des Tages. Die Küken hatten schon geschlafen und waren von der Ankunft der Mutter etwas überrascht. Auf den späten Imbiss waren sie ganz offensichtlich nicht eingestellt, als Mama Leni jedoch nochmals Würmer ausspuckte, waren die Ministörche natürlich begeistert. Denn futtern geht immer.

 

 

 

 

 

 

Schlafenszeit in beiden Nestern. Ein guter Tag geht zu Ende. Allen Störchen eine gute Nacht :).

 

 

 

 

 

 

 

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