In Ungarn schaute heute das ehemalige Brutpaar vorbei, wollten sich die zwei voneinander verabschieden? Jetzt sind alle Storchenkinder flügge und treiben sich im Garten und in der Umgebung herum.
Früh um halb 7 Uhr ist ein Storch auf dem Nest zu sehen. Die Bilder sind etwas verschwommen, doch es scheint, als ob dieses Tier nur rechts eine Beringung trägt. Demnach sollte es sich um eines der Alttiere handeln, die hier gebrütet hatten.
Nachdem es noch zu früh zum Aufstehen schien und sich der Storch wieder hingelegt hatte, war um halb 8 Uhr dann doch Zeit, um aufzustehen und Frühsport zu machen.
Dann wurde herzhaft geklappert und auch der rote Schnabel sowie die roten Beine machten deutlich, dass es sich hier um ein erwachsenes Tier handeln musste.
Kurz nach 9 Uhr steuerte ein zweiter Storch auf das Nest zu, fing sich flügelschlagend ab und landete neben dem ersten Tier. Wahrscheinlich stand nun das Brutpaar der Saison im Nest, dass einander freudig begrüßte.
Die beiden waren für eine halbe Stunde zu sehen, dann schwenkte die Kamera zurück in den Garten.
Sie sind beide unterwegs
Das letzte Nest ist ebenfalls leer und beide Jungtiere waren auf der Wiese davor zu sehen. Dort schläft es sich ebenfalls gut und wenn ein Käfer vorbeigekrabbelt kommt, erwischt man diesen sofort mit dem Schnabel. Allerdings muss man auch selbst aktiv werden, denn 500 Gramm Futter pro Tag sollten es für jeden Storch schon sein. Da trägt ein Käfer nicht viel zu bei.
Als die Kamera gegen 13 Uhr wieder einen anderen Blickwinkel erfasste, war erneut eines der Alttiere auf dem Nest zu sehen. Das andere war anscheinend ausgeflogen.
Aber bereits wenige Minuten später flatterte auch die zweite Hälfte ein. Es fühlte sich beinahe wie ein Abschied der beiden an, die sich noch einmal im Nest trafen, um dann unterschiedliche Wege zu gehen. Ob dem so ist, werden wir sehen, sofern die beiden noch einmal in ihr Nest kommen.
Gegen 17 Uhr kam wieder Leben in das Storchennest, denn einer der Drillinge tauchte in luftiger Höhe auf. Dieses Tier ließ sich leichter identifizieren, denn neben den beiden Beinmarken war der Schnabel eher rot-schwarz und auch die Beine hatten noch keine kräftig rote Farbe.
Lange hatte das Jungtier das Nest aber nicht für sich alleine, denn gegen 19:Uhr flogen auch die anderen beiden ein. Nun waren Szofis Storchenkinder wieder vollzählig versammelt und konnten ihr WG-Leben genießen.
Wie früher – ein Störchlein liegt im Nest, die anderen beiden sind auf den Beinen. Unser Otto hätte sich mit diesem sicher sehr gut verstanden.
Um halb neun statteten die Störche sicherlich der Wiese noch einen kurzen Besuch ab. Dieses Jungtier hier war etwas spät dran, denn es musste erst ausprobieren, ob die Flügel noch funktionieren. So sicher schien ihm das nämlich nicht.
Aber um 20:45 Uhr waren alle wieder zur Nachtruhe versammelt. Es wurde dunkel und dann sollten sich auch Jugendliche nicht mehr umhertreiben. So hat es ihnen Mama Szofi beigebracht.
Die drei Jungen sind im Dunkel verschwunden und dürfen von Morgen träumen. Noch haben sie ein paar Tage Zeit, bevor sie das Nest für immer verlassen. Deshalb schlaft schön, ihr tollen Tiere. Gute Nacht.
Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.
https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=TFMYz75fSmQ

























