Hallo Elli, schön, dass du uns besuchst! Nix Neues im Kindergarten und von Szofis Nachwuchs war heute gar nichts zu sehen. Ob die Jungen bereits fliegen?
Elli hat uns heute wieder besucht. Sie hat einen Ferientag abgeknapst, um einen Abstecher nach Fohrde zu machen und uns zu begrüßen. Vielen lieben Dank Elli!
Wir haben es in einem Video zusammengefasst. Viel Spaß dabei.
Nachts um 1 Uhr können sich die ungarischen Küken entscheiden. Soll man schlafen oder die Äuglein öffnen? Nach der Hitze des Tages gibt es auch nachts kaum Entwarnung. Die hochsommerlichen Temperaturen lassen auch dann keine Abkühlung zu.
Schön, dass bis um 7 Uhr noch etwas Schatten im Storchennest vorhanden war. Bis zum Frühstück mussten die Storchenkinder noch ein wenig warten und auch die Wasserkiste wurde bereits vermisst.
In der freien Natur werden die Kleinen später aber auch nicht alles vor den Schnabel gesetzt bekommen und müssen sich Futter und Wasser selbst suchen. Deshalb gibt es im Nest Wartezeiten. Sonst sitzen die Jungtiere später auf dem Feld und warten darauf, dass ein Futterexpress wie András vorbeikommt.
Um 9 Uhr stand das Nest wieder in vollem Sonnenlicht, aber es dauerte nur noch 20 Minuten, dann wurden die Kleinen lebendig.
Einmal Futter bitte – aber die Aussicht auf die Wasserschüssel war bestimmt noch erfreulicher.
Zuerst wurde ordentlich aufgefressen, dann wurde der Teller entsorgt. Mittlerweile wissen die Störche, was dann kommt.
Wasser
Am liebsten würden alle gleich aus dem Becher trinken, aber dazu ist dieser zu klein. Aber das Wasser lässt sich über alle Schnäbel gießen, das klappt.
Richtig voll wurde die Kiste dadurch nicht, denn das meiste der Flüssigkeit landete direkt in den Schnäbeln der Jungtiere.
Also musste der Becher nachgefüllt werden. Wieder. Und wieder.
Hm, und was machen wir jetzt?
Warten.
Worauf?
Na, dass wir groß werden und fliegen können.
Etwas ist auffällig. Die Jungtiere in Szofis Nest waren heute gar nicht zu sehen. Aber wenn man bedenkt, dass drei der vier Jungstörche jetzt den 60. Tag überschritten haben, sieht man vergleichsweise recht wenig Flugübungen. Ab und an hüpft eines der Tiere auf dem Nestboden hin und her, aber im Fohrder Storchennest war das mit dem Fliegen immer ganz anders.
Vielleicht hängt es mit der Höhe der Nester zusammen, dass die Übungsquantität in Fohrde viel höher war. Manchmal sprangen die Jungtiere minutenlang herum, landeten dabei auf den anderen Geschwistern und schienen immer ungeduldig, um vom Nest zu kommen. Im ungarischen Storchennest herrscht hingegen Ruhe.
Ab halb elf wechselte der Blick und den restlichen Tag stand das entfernte Nest im Fokus. Dort hat es wohl auch Veränderungen gegeben, die die Kükenanzahl betreffen. Ich hatte im Chat nur viele Emojis mit Tränen gesehen, wollte mir aber die Übersetzung nicht antun. Allerdings ist das größere Küken nicht mehr zu sehen, daher müssen wir wohl davon ausgehen, dass es nicht mehr existiert.
Für heute war es das an Neuigkeiten. Allen Küken wünschen wir einen ordentlichen Regenguss, damit es sich abkühlt und die Tiere erfrischt. Gute Nacht und wir sehen uns morgen wieder.
Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019
https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ




















Dear EV, unfortunately one of the chicks in the „high“ nest died: Andras launched the drone and his suspicion (he hadn’t seen 2 heads sticking out of the nest for a while) unfortunately turned out to be correct…. The chick was recovered and we’ll see the next news on the cause of its death. In the meantime, the tragedies on that nest are unfortunately not over: the remaining chick was recovered from the nest because its legs were entangled in ropes and fishing lines: now it’s with Andras and hopefully it will be able to recover… we’ll see which nursery… Weiterlesen »