Die Storchensaison 2026 beginnt mit dem Frühjahrsputz
Herzlich willkommen zur Storchensaison 2026 im wunderschönen Fohrde. Sechs Monate sind vergangen, seitdem Elli in den Süden abgereist ist und Otto unfreiwillig seine Pension in Loburg bezog.
Nun ist es Zeit, das Nest aufzuhübschen, denn Schnee und Eis sind endgültig vertrieben und der Frühling hat mit Temperaturen knapp unter zwanzig Grad Einzug gehalten. Bestes Wetter also, um die Nester herzurichten.
Los geht es am morgigen Samstag und es gibt viel zu tun!
Der Frühjahrsputz startet an der Freiwilligen Feuerwehr in Fohrde. Dort wird die Behausung für die Turmfalken gereinigt und auch die Kamera wird wieder auf Hochglanz und in die perfekte Ausrichtung gebracht.
Auch der neue Horst vom NABU wird hergerichtet und hoffentlich von einem Storchenpaar angenommen.
Sind diese Arbeiten erledigt, wird an Nest 1 und Nest 2 gewerkelt. So schön der grüne Fleck im Nest auch aussieht, der muss mitsamt der Erde verschwinden, da sich ansonsten bei Regen Staunässe im Nest bilden würde.
Wir wollen Ottos Nestbautechniken nicht in Frage stellen, aber einige Äste werden ganz sicher entsorgt und ersetzt werden müssen. Anschließend werden die Nester wieder mit Stroh gefüllt und bekommen dadurch ein einladendes Aussehen. Auch ein Storch möchte schön wohnen, wenn er schon unter freiem Himmel kampieren muss.
Apropos Otto. Was macht eigentlich unser Lieblingsstorch?
Otto hat den Winter in Loburg verbracht und sich prächtig entwickelt. Noch Wochen nach seiner Einlieferung im letzten Jahr hatte er Probleme mit seinem Flügel, sodass nicht abzusehen war, ob er wieder in die Freiheit entlassen werden könne.
Die letzte Auswilderung im Herbst 2025 erfolgte in Loburg ohne Otto. Er brauchte Zeit, um sich richtig auszukurieren. Was kaum zu hoffen war, ist jedoch eingetreten – Otto ist wieder flugfähig und bereit, nach Fohrde zurückzukehren.
Ottos geplante Auswilderung in Fohrde
Voraussichtlich im März kehrt Otto nach Fohrde zurück. Diesmal hat der Storch keine lange Anreise aus dem Süden vor sich. Vielmehr wird er den Weg zu seinem Nest gemütlich im Auto zurücklegen, um am 21.03.2026 in Fohrde einzutreffen. Er wird direkt beim Nest freigelassen und braucht nur noch zu seinem Wohnsitz aufzufliegen. Viel bequemer als eine Rückreise über die Westzieherroute.
Wir müssen allerdings noch abwarten, ob sich der Termin bestätigt, denn Ende Januar traten in der Nachbargemeinde von Loburg Fälle von Vogelgrippe auf. Heißt – Quarantäne für mindestens vier Wochen. Davon war auch der Besucherverkehr des Storchenhofes betroffen.
Jetzt heißt es hoffen, dass sich die Türen bis zum 21.03. wieder öffnen und Otto ins Fohrder Revier chauffiert werden kann. Daumen drücken, dass dann halb Deutschland Otto per Videoblick begrüßen und ihn bei seinem Einzug ins Nest beobachten kann.







Hallo zusammen und liebe Grüße nach Fohrde,
Wie schön , dass es Otto weiterhin so gut geht und er nun im März hier in Fohrde dann ausgewildert wird 🥰, vielen Dank an alle Helfer und das Team in Loburg 👏🏻🫶🏼, danke auch an das Team in Fohrde für den Einsatz bei der Nestreinigung 👍🏻 – wir freuen uns auf eine schöne Saison 🍀
Liebe Grüße
Anni🙋🏻♀️
Auch wir sagen DANKE an die Helfer in Loburg und Fohrde. Wir haben diese Seite bei uns jedes Jahr verlinkt. Nun sitzen unsere Hörerinnen und Hörer wie auf Kohlen und warten auf Otto´s Auswilderung, die Ankunft der anderen Störche und hoffen für uns alle auf eine erfolgreiche Saison.🍀🍀