26.07.2025 – Elli braucht dringend einen Spiegel

Elli braucht einen Spiegel, um ihre roten Storchenbeine genauestens zu untersuchen, während die Störche in Ungarn die Wiese leer futtern und für die beiden Kleinen realistischen Anschauungsunterricht geben.

 

Um 14:14 Uhr flog Elli heute ein und verbrachte ein wenig urlaubsfreie Zeit in ihrem Nest. Durch das dicke Wolkenband musste die Störchin nicht schwitzen und konnte es sich entspannt gemütlich machen.

 

 

 

Zeit für ein Nickerchen war auch, obwohl sich im Vorfeld nicht sagen ließ, wann sich die ersten Tropfen auf den Weg nach Fohrde machen würden.

 

 

 

Nix passiert, das Regengebiet zog ab. Elli blieb verschont und trocken. Dafür betrachtete sie heute wieder nachdenklich ihre Storchenbeine.

 

 

 

Elli braucht einen Spiegel

So aufmerksam hat sich keiner der bisherigen Storchennestbewohner In Fohrde die Beine angesehen. Ab und an beknabberte Elli auch ihre Beine rauf und runter. Aber in den meisten Momenten hielt der Schnabel Distanz und Elli starrte nur auf einen Punkt ihrer Beine. Mit einem Spiegel wäre diese Untersuchung sicher einfacher. Zumindest würden die Nackenmuskeln geschont werden.

 

 

Das ging bis halb fünf, dann erhob sich Elli vom Nest, um sich ihre Beine an einer anderen Stelle und mit anderem Lichteinfall zu betrachten. Wir wünschen ihr viel Spaß dabei und freuen uns schon jetzt auf ihr Wiederkommen.

 

Hallo Ungarn!

Am frühen Morgen war nur Macus anzutreffen und eine Krähe, die die Reste vom Vortag zum Frühstück verspeiste. Einer muss ja für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

 

 

 

Dieses Jungtier musste sich ganz dringend die Füße waschen und kam extra deswegen ins Nest geflogen. Wenn man auf dem Schornstein schläft, können die Füße schon mal schmutzig werden.

 

 

 

Nachdem um halb acht eines der jüngeren Jungtiere eingeflogen war, herrschte in beiden Nestern bereits zur Mittagszeit wieder gähnende Leere.

 

 

Bis 14 Uhr gab es ein Kommen und Gehen. Macus bewachte sein Nest, die Jungtiere kamen zum Fußbad vorbei und auf der Wiese ließen sich anscheinend Heuhüpfer zum Nachtisch fangen.

 

 

 

 

Die jungen Störche boten das perfekte Abwechslungsprogramm für die zwei jungen Störche, die bisher noch in ihrem Nest festsitzen. Da sich der ältere Nachwuchs auch im Garten auf Futtersuche begibt, lernen die beiden Kleinen durchs Zuschauen. Wenn die Wiese schon direkt vor dem Nest ist, gibt es natürlich auch Anschauungsunterricht pur.

 

 

Die beiden Kleinen machten lange Hälse und würden sicher gerne vom Nest hopsen. Was sich mit der selbstgebastelten Nestkante schwierig gestaltet. Die ist etwas zu hoch, um den Sprung darüber zu wagen. Vielleicht morgen?

 

 

Da bleibt einem fast das Herz stehen, wenn man das Jungtier dicht über den Leitungen hocken sieht. Aber alles ist gut und der kleine Bursche sucht sich sicher noch im Hellen einen etwas bequemeren Schlafplatz.

 

 

Nach diesem kurzen Besuch verabschieden wir uns von den Störchen und werfen morgen wieder einen Blick in alle Nester. Bis dahin gute Nacht.

 

Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

Quelle:

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ

 

 

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