26.05.2025 – Ein Küken verstorben

Im Storchennest Fohrde herrscht ein geregelter Tagesablauf und Elli fängt Otto jeden Abend ein. Leider gibt es in der ungarischen Storchenfamilie einen Verlust zu betrauern. Es ist ein Küken verstorben.

 

Guten Morgen nach Fohrde zu unserem Storchenpaar, das heute bereits um 04:06 Uhr das Nest verlassen hatte.

 

 

 

Um halb sechs hatten die Störche ihren ersten Hunger gestillt und kehrten zum Nest zurück.

 

 

Gegen halb sieben war Elli alleine auf dem Nest zu sehen, zehn Minuten später trudelte Otto wieder ein. Weitere zehn Minuten später verließ Elli wieder das Nest. Bei den beiden ist es ein ständiges Kommen und Gehen im Minutentakt. Die spannende Frage? Was machen die Störche in dieser kurzen Zeit?

 

 

 

Nun hielt Otto die Stellung, denn Elli war jetzt eine Dreiviertelstunde außer Haus.

 

 

 

 

Dann dauerte es bis 8:41 Uhr und Elli flatterte vom Nest. Sie flog zum gegenüberliegenden Haus und ließ sich eine Weile auf dem Dach nieder. Otto rappelte sich kurz danach auf und flog seiner Störchin hinterher.

 

 

Um 12:15 Uhr kehrten beide Tier ins Nest zurück und klapperten wie wild, um irgendwelche ungebetenen Gäste zu verscheuchen.

 

 

 

Anscheinend gab es unerwarteten Flugverkehr, der dem Nest zu nahe kam. Daher musste eine kurze Ansage geklappert werden und alles war wieder in Ordnung.

 

 

Noch einmal war es Elli, die eine Auszeit nahm. Aber gleiches Recht für alle, daher dauerte es nicht lange und Otto hatte sich ebenfalls hingelegt.

 

 

 

Warm, mit leichtem Nieselregen

Während Otto Sitzfleisch hat, meldet sich in Elli immer wieder der Bewegungsdrang, mit dem sie diesmal auch Otto ansteckte. Daher verließen beide Störche kurz nach 14 Uhr das Nest.

Bei Sonnenschein und ab und an kurzem Nieselregen waren die beiden Störche futtertechnisch sicher schnell fündig. Schade, dass wir nicht mehr erfahren, was die beiden einsammeln und in sich hineinstopfen.

 

 

Abends kehrte Elli kurz vor 21 Uhr zurück, aber von Otto war nichts zu  sehen. Deswegen konnte sich Elli ungestört hinlegen und in der Abenddämmerung dösen.

 

 

 

 

Als Otto um halb neun immer noch nicht aufgekreuzt war, machte sich Elli auf die Suche. Es dauerte keine Viertelstunde, da hatte sie den Storch ausfindig gemacht und ins Nest dirigiert. So war der Hausfrieden wieder hergestellt und Familie Storch konnte sich von ihren heutigen Ausflügen erholen.

Wir wünschen eine erholsame Nacht.

 

 

 

 

 

Traurige Nachrichten aus Ungarn – ein Küken verstorben

Im Chatverlauf des ungarischen Streams war heute zu lesen, dass es eines der beiden Küken, die im Inkubator ausgebrütet wurden, nicht geschafft hat. Wahrscheinlich betrifft es das jüngste Küken. Man geht davon aus, dass dieses Junge von Anfang an krank geboren wurde und sich nicht erholt hat. Auch wenn sechs Junge immer noch eine stattliche Anzahl ist, es ist immer traurig und berührend, wenn die Natur eines ihrer Geschöpfe zurücknimmt.

Insofern ist es gut, dass die Eltern nicht trauern müssen, da dieses Küken verstorben ist, bevor sie es kennenlernen konnten.

 

Was ist heute im Nest passiert?

Um 6 Uhr gab es bereits den ersten Würmer- und Schlangenfraß. Sehr zur Freude der kleinen Störche. Wenn man acht Stunden nichts zu fressen bekam und eine Stoffwechselkapazität von etwa 30 Minuten hat – dann müssten die kleinen Mägen der Küken am frühen Morgen richtig geknurrt haben.

 

 

Immerhin lagen die Küken am frühen Vormittag wie hingefegt im Nest. Anscheinend konnten sie richtig viel Futter verdauen.

 

 

Das nennt man Kinderstube. Die Krümel sitzen und liegen im Nest herum, bereit, sich gut unterhalten zu lassen. Aber Mama schient keine Lust auf ein Unterhaltungsprogramm zu haben. Dann muss der Nachwuchs wohl auf Papa warten.

 

 

 

Papa kommt zum Schichtwechsel und plötzlich sitzt das Quartett alleine im Nest?

 

 

Aber keine Sorge. Bereits nach einer Minute stand Macus wieder neben den Storchenkindern. Er war auch nicht weg gewesen. Am unteren Bildrand erkennt man seinen Kopf.

 

 

 

Möglicherweise hatte er Wasser geholt, denn anschließend wurden die Küken etwas geduscht und bekamen zu trinken.

 

 

Szofi war zurück und musste sich erst einmal stärken, indem sie sich an der Futterschüssel von Macus bediente. Wenn die Küken groß sind, muss diese sicher außer Reichweite der Küken aufgestellt werden, da sie sonst immer leer sein wird.

 

 

Nachmittags um halb vier lagen die Küken zufrieden im Nest herum, verdauten Futter und ließen sich von ein paar Sonnenstrahlen bescheinen. Allerdings änderte sich die Situation bereits eine Stunde später, als es zu regnen begann.

 

 

Vier nasse Storchenkinder saßen in einem nassen Nest. Auch Mama Szofi sah bei ihrer Heimkehr wie eine gebadete Maus aus. Muss es immer nachmittags regnen, sodass das Nest in der Nacht nass ist?

 

 

 

Obwohl alles nass war – es gab große Mengen an Regenwürmern, die auch in einem durchfeuchteten Nest schmecken.

 

 

 

Danke, das war lecker!

 

 

 

Wie könnt ihr immer nur schlafen??

Das schien sich heute eines der Küken zu fragen, während es am Nestrand saß und die schlafenden Geschwister beobachtete. Es war kurz vor 19 Uhr und das Sandmännchen war den anderen Küken wohl schon über den Weg gelaufen?

 

 

Aber es handelte sich nur um ein tiefes “Zwischenschläfchen”. Kurze Zeit später war der Nachwuchs wieder munter und stürzte sich auf die Abendbrotlieferung. Dabei musste auch beinahe der Zeh eines Kükens dran glauben, wie auf dem Bild zu sehen ist.

 

 

Irgendwann ist aber doch Schlafenszeit. Für die Eltern. Sie können ja nicht 24/7 Futter für den Nachwuchs heranschaffen. Deshalb ist es für heute genug mit der Futterei. Schlaft schön und bis morgen.

 

 

Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

Quelle:

https://www.youtube.com/watch?v=TFMYz75fSmQ

 

 

 

 

 

 

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