25.06.2025 – Ab in die große Freiheit

Eine Bitte an Elli – komm kurz vorbei und sag uns hallo, damit wir wieder wissen, dass du nochmal bist. Im Kindergarten passen die Großen auf die Kleinen auf und nun dauert es weniger als zwei Wochen, dann geht es für die ungarischen Störche in die große Freiheit.

 

Elli macht immer noch Sommerurlaub und genießt ihre Freiheit. Deshalb wünschen wir uns, dass sie wieder einen Abstecher auf das Fohrder Storchennest machen soll. Nur mal kurz, um unsere Neugier zufriedenzustellen. Also Elli, komm kurz vorbei und sag uns hallo, wir freuen uns auf dich!

 

Früh um 6 Uhr waren die älteren Küken schon munter, während die beiden Kleinen noch eine Mütze voll Schlaf brauchten.

 

 

 

Um halb zehn war die gesamte Rasselbande munter und suchte Sonnenschutz unter den herabhängenden Zweigen. Vormittags scheint die Sonne auch in dieses Nest, deshalb sind die Schattenplätze sehr begehrt.

 

 

Kurz danach schwenkte die Kamera zu Szofis Nachwuchs. Zuerst waren nur die vier Jungtiere zu sehen. Einen Moment später war das Nest voll, denn Szofi und Macus gesellten sich zu ihren Kindern.

 

 

 

Dieses Storchenkind wird sich in der Freiheit sicher einen Wohnsitz am Wasser suchen. Während manche Küken nur zum Trinken an das Wasserbecken kommen, steht dieses Jungtier immerzu im Wasser. Über die Füße lässt sich ja die gesamte Körpertemperatur regeln. Ist das bei den Störchen ebenso?

 

 

Diese Frage können die Störche nur selbst klären, aber dazu hatte der Storch keine Zeit. Er musste vor Freude umherhopsen und allen zeigen, dass er sich bereits vom Nestboden lösen kann. Allerdings nicht durch das Fliegen. Aber Hochsprung ist auch ganz sportlich.

 

 

Einer macht vor…

…(fast) alle machen nach. In diesem Fall beobachteten fast alle Küken das gleiche Geschehen. Anscheinend gab es im Storchenkindergarten etwas Interessantes zu sehen und deshalb blickten alle Jungtiere in die gleiche Richtung zum Nest hinüber.

 

 

Oder alle schauen in Richtung Voliere. Obwohl nichts zu erkennen ist, worauf alle Jungtiere gleichzeitig ihre Aufmerksamkeit richteten. Oder hatte sich Tanten Gans in der schattigen Ecke versteckt?

 

 

Die Sonne hatte den Zenit überschritten und im Nest herrschte regloses Warten auf den Abend. Manchmal sind die Jungtiere zu bedauern. Sie sind schon so groß, können selbstständig fressen, aber sie müssen auf dem Nest warten, bis sie fliegen können.

Da sind andere Jungtiere viel besser dran, die schon in der Gegend herumtollen können, obwohl sie noch nicht ausgewachsen sind. Der Instinkt hält die Störche sogar in diesem, dicht über der Erde stehenden, Nest davon ab, von diesem auf die Wiese zu springen. Mit einem Hocker vor dem Nest kämen sie sicher wieder herauf, trotzdem werden sie von dieser Freiheit noch abgehalten. Wie schade.

 

 

Um 14 Uhr wurde der Mittagsschlaf beendet und es wurde quirlig im Storchennest. Ein Junges musste die Füße baden. Das andere übte das Fliegen.

 

 

Wenig später standen die Jungen zu zweit in der Wasserkiste und dann wollte ein weiteres Storchenkind gleichzeitig Wasser trinken.

 

 

 

 

Eigentlich wollte Szofi etwas Fressbares loswerden, aber sie kam mit ihrem Schnabel nicht bis auf den Erdboden. Daher wurde zuerst geduscht und anschließend gefüttert. Auch Storchenmamas müssen sich nach den Bedürfnissen der Kinder richten.

 

 

Sie fliegen bald

Die ersten drei Küken von Szofi und Macus schlüpften am 3.5.2025 aus den Eiern. Damit sind sie an diesem Samstag 8 Wochen alt.Man geht davon aus, dass sich junge Störche zwischen dem 60. und 70. Lebenstag erstmals in die Lüfte erheben und sie dann ihre Freiheit genießen dürfen.

Demzufolge müssten die Storchenkinder innerhalb der kommenden anderthalb Wochen das Nest verlassen. Ob das den Storchenpapa freuen wird?

 

 

 

 

So süß, mal wieder wie die Orgelpfeifen

Schon wieder ein traumhafter Schnappschuss. Der Nachwuchs hat sich aufgereiht, Papa Macus steht stolz davor. Bald werden diese Bilder der Vergangenheit angehören, aber diese vier tollen Jungtiere werden ihren Beitrag zur Erhaltung der Storchenpopulation leisten.

 

 

 

Blickwechsel. Es war bereits 20:40 Uhr und die Kleinsten waren schon bettfertig. Kurz zuvor schwenkte die Kamera noch einmal auf das andere Nest und eines der Jungtiere war diesmal wirklich gut zu sehen.

 

 

 

Gute-Nacht-Grüße gehen auch zu Szofi, Macus und dem Nachwuchs, der seine Nächte bereits stehend verbringt.

 

 

Aber um Mitternacht hatten es sich doch drei der vier Küken im Liegen gemütlich gemacht.

Alles Liebe und schlaft gut.

 

 

Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

Quelle:

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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