24.04. – 26.04.2021 – Die Hörnchen halten Mama auf Trab

Unsere Hörnchen sind enorm gewachsen. Stellen sie ihre Schwänzchen auf, reichen diese schon über das Köpfchen. Mittlerweile haben die zwei verbleibenden Jungtiere den Bogen raus, blitzschnell aus dem Kobel zu entwischen und auf den Nistkasten zu klettern. Und Mama bekommt die Kleinen auch nicht mehr unter Kontrolle.

 

 

 

Ist Mama wieder trächtig?

Bless war in den letzten Tagen auffällig ruhig. Sie verbrachte viel Zeit im Kobel, um zu schlafen und mit den Jungen zu kuscheln. Möglicherweise ist sie erneut trächtig und dadurch müde. Noch wohnen die letzten beiden Jungtiere im Kobel. Sollte Bless erneut Nachwuchs erwarten, müssen diese wohl bald ausziehen oder sich mit neuen Geschwistern arrangieren.

 

 

 

 

Schnell frische Luft schnappen? Kein Problem, das Klettern ist mittlerweile kein Problem mehr.

 

 

 

Die Jungtiere sind schon so groß, dass man Schwierigkeiten hat, sie von der Mutter zu unterscheiden. Sind alle drei Tiere außerhalb, kann man sie noch an der Größe auseinanderhalten. Sieht man nur ein Schnäuzchen, ist es schwierig, Bless zu erkennen. Am eindeutigsten ist der Puschelschwanz der Mama, der immer noch buschiger als bei den Jungen ist.

 

 

 

In dieser Haltung sitzen die Hörnchen am liebsten. Huckepack auf Mama Bless. Eine innige Geste, die das Herz berührt.

 

 

Geschwisterliebe

Zwischen den beiden Hörnchen gibt es keinerlei Rivalität. Beim Spielen kommt es zwar zu Ringkämpfen, bei denen eines das andere in den Schwitzkasten nimmt. Sobald geschlafen werden muss, sind beide Jungtiere aber wieder ein Herz und eine Seele.

 

 

 

 

Man kann sich auf das Absprungbrett vor dem Kobel stellen und nach oben hangeln. Es geht aber auch aus der Liegeposition, indem man sich durch das Nest und den Ausgang zieht. Warum einfach, wenn es auch kompliziert gemacht werden kann? 🙂

 

 

 

Mama Bless hatte sich in den letzten Tagen regelmäßig in den Kobel verzogen. Waren die Hörnchen am Toben, zog sie den Kopf ein und brachte sich in Sicherheit. Und die Kleinen turnten regelmäßig so herum, dass Bless den Rückzug in den Kobel antrat und nicht auf Achse ging. So sorgt man dafür, dass die Milchbar nicht einfach aus dem Nest klettert und verschwindet.

 

 

 

 

Langsam aber sicher schwindet der Kobel

Mittlerweile wird am Kobel genagt und geknabbert. Die Hörnchen mampfen jeden Tag am Stroh, schärfen die Zähnchen an den Ästen und zerren die Faserknäule in den Kobel, um den Eingang neu zu bauen.

 

 

 

 

Heute gab es wieder eine süße Szene, als Bless zu einem Spaziergang aussteigen wollte. Ein Hörnchen saß vor ihr und Bless versuchte, dieses zur Seite zu schieben. Aber das Hörnchen hatte den Plan durchschaut und wollte die Mutter nicht gehen lassen. Also drehte es sich kurzerhand um, befreite sich aus dem Bauchgriff und schob Bless seinerseits zurück in den Kobel.

 

 

 

Die Mutter war so überrascht, dass sie diesem Drängen nachgab und im Eingang verschwand. Kurze Zeit später tauchte sie wieder auf und wollte erneut das Nest verlassen. Nun stürzten sich beide Jungtiere auf sie und schoben sie mit vereinten Kräften zurück in den Kobel. Und es klappte – Ausgang für heute gestrichen :).

 

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“Wir stopfen die Mama in den Kobel, hurra!!”

 

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Später genossen die Hörnchen ihre Kletterfähigkeiten und erkundeten weiter das Dach. Bless stellte immer wieder die Ohren auf, um zu lauschen, was ihr Nachwuchs eine Etage über ihr trieb. Am liebsten hätte sie die Jungen vom Dach geholt, das war ihr deutlich anzusehen.

 

 

 

Schmusezeiten

Die Rasselbande scheint glücklich, dass Mama im Moment so viel Zeit mit ihnen verbringt. Warten wir es ab, ob Bless nochmals Nachwuchs bekommt. Bis dahin lassen uns die beiden Hörnchen zum Glück immer noch täglich an ihrer Lebensfreude teilhaben :).

 

 

 

 

 

Und hier noch ein kurzes Video, das eines der bereits ausgestiegenen Hörnchen zeigt. Es geht ihnen wunderbar, sie klettern eifrig in den großen Bäumen umher, bekommen regelmäßig Futter hingestellt und haben ganz sicher schon einen eigenen Kobel.

 

Unsere Hörnchen in der großen, weiten Welt (auf dem Nachbargrundstück der Feuerwehr :))

 

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Wieder vielen Dank 💐für diesen entzückenden Bericht samt Video. — Da geht einem das Herz auf in dieser Zeit;—— wir haben ja noch den Falken Krimi in Erinnerung, und nun toben sie herum🙂👍