23.5.2019 – Zwei kleine Storchenkinder schauen in die Welt

Heute gab es herrliches Storchenwetter. Sonne, wenig Wind, angenehme Temperaturen und vor allem kein Regen. Zeit also, um die Welt ausführlich begutachten zu können.

Im Moment tun die Ministörche nur drei Dinge:

Fressen, schlafen und frische Luft schnappen, wenn Mama oder Papa Storch den Bauch hochheben. Unsere Storcheneltern haben jetzt keine ruhige Minute mehr, weil immer ein Junior unter ihrem Bauch für Unruhe sorgt.

 

 

Kurz nach fünf Uhr gibt es das zweite, dritte, vierte… ? Frühstück. Papa Ben spendiert leckere Würmer.

 

 

 

Kurz darauf kam Leni ins Nest geflogen und brachte wieder Erdklumpen mit, die ganz sicher ebenfalls mit Würmern versehen waren. Ein „Würmerpaket“ sozusagen.

 

 

 

 

Hier kann man wunderschön sehen, wie das älteste Küken schon den Kopf heben und Futter fordern kann.

Die Küken wachsen praktisch stündlich. Beide Tiere sind altersmäßig 15-20 Stunden auseinander und dieser Unterschied macht sich noch bemerkbar. Der ältere Junior kann sein Köpfchen schon länger halten, ohne dabei umzukippen. Aber bis zum Abend zieht auch der Zweitgeschlüpfte nach und beide sind dann schon dabei, sich zu kabbeln.

 

Kurz vor sechs Uhr kam die Sonne heraus und der Nachwuchs durfte ein erstes Sonnenbad nehmen und Vitamin D tanken.

 

 

 

 

„Oh, Mama nein, nicht schon wieder dunkel machen!“

 

Gegen sieben Uhr brachte Ben Material für die Innenausstattung ins Nest, damit die Jungen gut versteckt sind. Da heute aber kein kalter Wind wehte, wurde der Schutzwall später wieder etwas beiseite geräumt.

 

 

Leben im Schlaraffenland

Anschließend gab es wieder… Frühstück.

 

 

Was zu groß und zu lang war, wurde von Ben aus dem Nest gefischt und selbst verspeist.

 

 

Dabei flog ihm solch ein Riesenwurm auch schon mal um die Ohren smile.

 

Aber letztlich landete alles in seinem Schnabel.

Nach dem Frühstück musste das Nest in Ordnung gebracht werden. Die beiden Ministörche schauten neugierig zu, als Papa Ben begann, Heu und Sand durch die Gegend zu werfen.

 

 

 

 

Man kann ja nicht früh genug anfangen, dem Nachwuchs Ordnung beizubringen smile.

 

 

10 Uhr. Und was gibt es???

Frühstück. Zum wiederholten Mal. Die Kleinen werden von Mahlzeit zu Mahlzeit stärker und können immer länger die Köpfchen hochstrecken und über den Rand des aufgeschütteten Heus schauen.

 

 

 

 

Und wenn der Magen gefüllt ist…

 

…macht Papa Ben alles dunkel und Junior 1 und Junior 2 müssen schlafen, verdauen und wachsen.

Ab und an waren Mama und Papa zugleich im Nest, dann konnten die Babystörche ihre Eltern zusammen bestaunen, die ja doch riesig sind.

 

 

Am Nachmittag gab es dann viel zu futtern…

 

 

… viel zu sehen…

 

 

… und sogar schon ein wenig Rangelei.

 

 

Dann noch ein wenig über den Nestrand ins Blaue schauen…,

 

 

… noch ein wenig mit Mama schnattern…

 

 

… und dann die Äuglein schließen und dem nächsten Tag entgegenträumen. Gute Nacht und schlaft in Frieden.

 

 

 

 

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Ein schönes Tagebuch, vielen DAnk für die Mühe !

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