Hallo liebe Comunity,
nach dem tragischen Tod eines Jungstorches in der Nacht von Sonntag auf Montag gibt es nun eine Rückmeldung vom Veterinäramt. Die Untersuchung ergab, dass die Vogelgrippe nicht die Ursache war. Dies sei laut einer Aussage vom Storchenhof Loburg aufgrund Infektionsgefahr auch eine Priorität des Veterinäramtes bei der Untersuchung. Weitere Untersuchungen, die von der Vogelschutzwarte Nennhausen in Auftrag gegeben werden sollten, fanden jedoch nicht statt, da der zuständige Pathologe nicht mehr erreicht wurde.
Wir als Storchennest Fohrde haben selbst keine Untersuchung in Auftrag gegeben, da die Kosten zwischen 2000 und 3000 Euro liegen würden, was in keinem Verhältnis steht. Laut Aussagen mehrerer Stellen, darunter auch von der Vogelschutzwarte Nennhausen, die auch das Video vor der Nacht gesehen haben, spricht vieles für Ersticken durch Gewölle. Die Beobachtungen zeigen wohl klassische Anzeichen wie u.a. die Anfälle und das Würgen sowie das umhertänzeln bevor er rückwärts aus dem Nest fiel.
Obwohl diese Einschätzung plausibel erscheint, bleibt die genaue Ursache unklar. In der Community wurden ja verschiedene Theorien diskutiert, von Vergiftung über Pilzerkrankung und Schlaganfall bis hin zu anderen neurologischen Problemen. Leider wird die genaue Todesursache wohl nicht mehr ermittelt werden können.
Euer Team vom Storchennest Fohrde

