23.04.2025 – Diesen Storch kann man nur lieben

In Ungarn bekam die Störchin ihren Namen und in Fohrde kletterte Storchi heute auf die Brüstung hinaus. Der Storch musste dringend an der Außenwand des Nestes arbeiten, was sich hervorragend machen lässt, wenn man den Unterbau des Horstes wie ein Baugerüst nutzt. Aber was soll es. Diesen Storch kann man nur lieben.

 

 

“Also dieser Ast muss umgelagert werden. Jetzt müsste ich nur noch rankommen.”

 

 

Außenarbeiten auf dem Baugerüst

Und wenn man sogar mit einem langen Hals nicht rankommt, steigt man einfach eine Etage tiefer. Was Storchi auch machte. Mit geöffneten Flügeln stieg er auf das Nestgestell und kam nun viel besser an die gewünschte Stelle. Das haben wir so auch noch nicht gesehen, dass ein Storch den Nestrand übersteigt und außen um das Nest herumbalanciert.

 

 

 

 

Ein paar Stöckchen kann das Nest noch vertragen. Die hatte Storchi von der Wiese unter dem Nest mitgebracht. Man muss ja nicht weit fliegen, wenn direkt unter dem Nest ein selbst angelegter Vorrat auf einen wartet.

 

 

 

Damit der Holzvorrat nie verschwindet, ließ Storchi erneut ein paar Äste runtersegeln. Sie waren zwar für das Nest gedacht, aber ein wenig Baustellenabfall ist gestattet.

 

 

Was runterfiel, wurde von Storchi sofort eingesammelt und wieder in die obere Etage geschleppt. Anschließend brauchte es noch etwas Heu und das Nest war wieder perfekt hergerichtet.

 

 

 

 

Kóczos und Hilda

Die Störchin, die gestern ins andere Storchennest in Ungarn anreiste, wurde heute im Chat mit Hilda betitelt. Damit haben auch diese beiden Störche ihre Namen.

 

 

 

So wird es zwar noch nichts mit befruchteten Eiern, aber akrobatisch war das in der Höhe eine Meisterleistung. Mit dieser Kulisse im Hintergrund – absolut traumhaft. Hoffentlich sind die Küken schwindelfrei.

 

 

Diesen Storch kann man nur lieben!

Von Ungarn zurück ins Fohrder Storchennest. Bereits am Vormittag war unser Storch sehr wachsam. Zuerst der direkte Blick in die Kamera.

 

 

Ein Blick zur Seite.

 

 

Und ein Blick rückwärts. Gut, dass man den Hals so schön biegen und hinten genauso sehen kann wie vorne.

 

 

Auch im Liegen kann man nicht vorsichtig genug sein. Aber Storchi behält den Überblick.

 

 

Mit Futterresten im Schnabel flog Storchi um 21 Uhr wieder ein. Und schloss schon bald darauf seine Augen.

Träum was Schönes, kleiner Storch.

 

 

 

Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

Quelle:

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ

 

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5 Kommentare
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Hallo, so wie es aussieht, hat sich Storchi entschieden, woanders zu wohnen. Seit 2 Tagen war er nicht mehr da… Hoffentlich kommt er wieder, in Begleitung…

Bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und schaue immer wieder gerne rein. Vielen Dank dem, der die Fotos sooo toll kommentiert! Es ist mir immer eine Freude und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht! Herzliche Grüße aus Wackersberg in Oberbayern

Liebe Claudia, ich schließe mich Deinen Worten an. Mir geht es genau so. Herzliche Grüße aus der Nähe in Eurasburg/Oberbayern

Soooo süß 💞 nur die Herzdame fehlt noch 😔