23.03.2020 – Ben bleibt daheim

Wieder ist es sechs Uhr morgens und Ben hat schon die Augen auf. Fünf Minuten später stand er im Nest und überlegte, in welche Richtung er entflattern sollte.

 

 

 

 

Die täglichen Pflichten erledigen

Nur schnell Stroh holen und das Bett machen.

 

 

 

 

 

Alles gut verteilen und anschließend eine Kuschelprobe machen.

 

 

 

Um halb acht war Ben stehend im Nest zu sehen, aber er hatte beide Augen zu.

 

 

Wenig später eine Runde im Nest drehen und…

 

 

…jede Feder einzeln putzen.

 

 

 

Kurz nach zehn Uhr verließ Ben das Nest und kehrte nach wenigen Minuten wieder zurück. Er hatte nur eine Runde um den Kirchturm gedreht und flog wieder ins Nest.

 

 

 

Fliegender Storch im Anmarsch!

 

 

Glücklich gelandet und super stolz darauf.

 

 

 

 

 

Auch Ben bleibt daheim

Normalerweise brach Ben in den letzten Tagen mittags immer zu seiner großen Runde auf. Heute blieb er dagegen die meiste Zeit im Nest und verbrachte auch den Nachmittag mit Putzen, Schlafen, Warten und einem Sonnenbad.

 

 

 

 

Der Wind kam heute aus einer anderen Richtung, wie sich an den Federn erkennen lässt.

 

 

 

Ben suchte sich immer wieder eine andere Standposition, um sich dem Wind entgegenzustellen. Mal mit dem Rücken voran und dann wieder seitwärts zum Wind.

 

 

 

Fuhr ihm der Wind beim Putzen unter die Federn, sah er gleich eine Nummer größer aus.

 

 

Aber das Schlafen ist immer noch am besten.

 

 

Seinen nächsten Ausflug machte Ben um halb drei. Bis dahin lag er im Nest herum und sonnte sich. Dann fiel ihm wahrscheinlich ein, dass er sein Mittagessen vergessen hatte und er machte sich für eine Stunde auf die Suche nach etwas Verwertbarem für seinen Magen.

 

 

 

 

Feuer unterm Storchennest

Als er um halb vier wieder einflog, wurde er von einer dicken Rauchschwade begrüßt. Am linken Bildrand ist der Rauch gut zu sehen. Irgendwer verbrannte dort irgendetwas. Der Wind stand günstig, sodass Ben nicht eingeräuchert wurde.

Von seiner letzten Flugrunde hatte sich der Storch wieder einen Ast mitgebracht. Aber so richtig schien es auch mit diesem nicht zu klappen. Ben kümmerte sich auch nur kurz darum, diesen zu verbauen und ließ ihn dann kurzerhand im Nest liegen.

 

 

 

 

 

 

Als er ihn erfolgreich fallengelassen hatte, belohnte er sich selbst mit einem lauten Klappern und kuschelte einen kleinen Moment. Es ist ja immer anstrengend, sich mit dem Baugeschehen zu befassen.

 

 

 

 

 

Den restlichen Nachmittag verbrachte der Storch auf dem Nest und widmete sich stundenlang der Körperpflege. Manchmal stand er in Posen da, bei denen man überlegen musste, wo die Einzelteile des Storches waren. Wenn er den Schnabel unter die Flügel steckte, war der Storchenkopf vor lauter Federn gar nicht mehr zu sehen.

 

 

Nur eine kleine Runde

Kurz nach fünf genoss Ben die letzten Sonnenstrahlen und werkelte an seinem Bett. Er stocherte im Boden herum, um diesen aufzulockern und verteilte sein Nachtlager. Um halb sechs flog er doch noch einmal aus dem Nest, um sich ein Abendbrot zu suchen. Er drehte nur eine kleine Abendrunde und kehrte um sieben Uhr mit vollem Magen zurück.

 

 

 

 

 

 

 

Hab eine gute Nacht, morgen wird wieder ein sonniger Tag. Schlaf gut, Ben.

 

 

 

 

 

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Ben ist mir schon richtig ans Herz gewachsen dank der schönen Tagebucheinträge. Auch die Bilder sind toll.

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