21.07.2025 – Dieser Besuch war nicht vorherzusehen

Elli hat einen Abstecher zum Fohrder Storchennest gemacht. Der Junggesellen-WG geht es gut und es gab heute unerwarteten Besuch, bei dem die jungen Störche sicherheitshalber die Flucht ergriffen.

 

Morgens wird das Nest um 06:06 Uhr hergerichtet. Allerdings klappt es mit nassem Stroh nicht so gut, da die Halme und die Erde zusammenkleben.

 

 

 

Elli legte das Stroh einfach ab, als sie merkte, dass dieses nicht so wollte wie sie. Mit dem Herumzerren am Nestrand klappte es dagegen viel besser. Aber viel zu tun gibt es hier auch nicht mehr. Da warten wir besser auf die nächste Saison, in der Hoffnung, dass dann wieder kräftig gebaut wird.

 

 

 

Dann eben Gefiederpflege. Da geht nichts schief und hinterher sind alle Federn wieder einsatzbereit.

 

 

Und so war es auch. Um 8:49 Uhr beendete Elli ihre Schönheitspflege und sauste vom Nest.

 

 

Bereits um 9 Uhr kehrte sie zurück und begann, den Fußboden “umzudrehen”. Aber auch da ist nicht viel zu retten und da der Brutinstinkt schon lange vorüber ist, beschränkte sich Elli darauf, große Stücke aus dem Boden zu zerren, sie hin- und herzuschwenken und dann wieder fallenzulassen. Man muss ja den Wohnsitz nicht groß renovieren, wenn man bald am Abreisen ist.

 

 

 

Ellis Ausflüge waren heute kurzer Natur. Um halb elf flog die Störchin aus und bereits eine Viertelstunde später stand sie schon wieder im Nest.

 

 

 

Kurz nach 11:00 Uhr erfolgte dann der endgültige Abflug zur vormittäglichen Futtersuche. Von da an war Elli wieder unterwegs und verschwunden.

 

 

Am Nachmittag gab es ordentlich Regen. Ideal, um auf die Suche nach Regenwürmern zu gehen. Elli kreuzte auch erst nach 19:30 Uhr wieder im Nest auf. Den Regen muss man ja nicht dort abwarten. Dazu dürften viel zu viele Regenwürmer unterwegs gewesen sein. Elli hatte sich ordentlich sattgefressen und kam mit gefüllten Bäuchlein zurück.

 

 

 

Die Störchin sah etwas durchgeweicht aus, aber bei den sommerlichen Nachttemperaturen nimmt auch sie eine Abkühlung sicherlich gerne in Kauf. Sauberer ist sie dadurch nicht geworden. Es scheint, als ob Ellis Gefieder eine natürliche Abneigung gegen eine Wäsche und Sauberkeit hat.

 

 

 

Im zauberhaften Sonnenuntergang und inmitten des Farbenspiels am Himmel stand Elli entspannt da und beendete ihren Tag.

 

 

 

Gute Nacht Elli und träum von unserem Otto.

 

 

 

Wer wohnt jetzt wo in Ungarn?

Ein junger Storch steht im Nest in Ungarn und wartet auf seine Geschwister. Aber die lassen auf sich warten und baden wahrscheinlich gerade in der Wasserschüssel, denn die hochsommerlichen Temperaturen halten in Ungarn weiterhin an.

 

 

 

Na, da muss der kleine Storch doch schnell mal runterfliegen und Bescheid geben, dass hier oben sturmfreie Bude herrscht. Gedacht, getan.

 

 

Aber das Jungtier kehrte schnell zurück. Alleine, da die restlichen Geschwister anscheinend noch andere Dinge tun wollten. Aber irgendwer muss das Nest ja besetzen und freihalten. Warum das wichtig war, würden die kleinen Störche am Nachmittag noch erfahren.

 

 

 

 

Wie, wo, was? Was fällt dir denn ein?

Am Nachmittag kam Besuch. Einer der beiden Brutstörche dieses Nestes tauchte im Horst auf. Wo sich das Paar derzeit aufhält, ist nicht bekannt. Aber wie bei Ben kommen auch diese Hausherren ab und an zurück, um nach dem Rechten zu sehen. Und beim Besuch des Nestes werden Untermieter ganz sicher nicht geduldet.

 

 

 

Um halb fünf war die Wohnung wieder frei und schwuppdiwupp tauchte eines der Jungen auf. Dieser Storch war anscheinend die Vorhut, die auf Erkundungsflug geschickt worden war.

 

 

Gründlich umsehen, ob die Luft auch rein ist. Dann kann man den anderen Bescheid geben.

 

 

 

Doch die ließen noch eine Weile auf sich warten, aber kurz vor sieben waren alle drei in ihrer Junggesellenbude wieder vereint.

 

 

 

 

Womit die Storchenkinder aber nicht gerechnet hatten, war erneuter Besuch. Dieser trudelte eine halbe Stunde später ein und zwar erneut in Form des Hausherren oder der Hausherrin höchstpersönlich.

Zuerst standen die Jungtiere ganz still und drehten die Köpfe alle in eine Richtung, um den anfliegenden Storch zu beobachten. Als dann klar wurde, dass dieser auf dem Nest landen würde, ganz egal, ob da drei junge Störche stehen, schraubten sich die Teenager ganz schnell in die Höhe, denn mit einem ausgewachsenen Storch wollten sie sich auch zu dritt nicht anlegen.

 

 

Um halb neun war der Besuch wieder abgeflogen, die Wohnstätte fest in den Füßen der Jugendlichen und die Teenager nutzen den Moment, um ihren Schlafplatz zu beziehen. Während Macus noch auf Szofi warten musste und im anderen Nest nur eines der drei Jungtiere zu sehen war, waren Szofis drei Jungtiere mit ihrem Kommunenleben sehr zufrieden.

 

 

Gute Nacht, ihr alle. Wir schauen morgen wieder nach euch.

 

 


Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchenn
est Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

Quelle:

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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