21.05.2022 – Es hat geklappt!

Antennen werden aufgestellt, Gardinen ins Nest geschleppt – es tun sich merkwürdige Dinge im Storchennest :).

 

 

 

Wir buchen einen Termin beim Sperrmüll

Es sieht mittlerweile etwas müllig im Storchennest aus. Teilweise stolpern die Störche über die Äste und Zweige, die nicht nur am Rand des Nestes zu finden sind. Solange die Mitte für die Eier unberührt bleibt, scheint jedoch alles in Ordnung.

 

 

Bei diesen Bildern braucht es keine Rückenansicht der Tiere. Emil war am Wirken, während Emma die Eier hütete.

Zuerst gab es etwas Stroh.

 

 

Anschließend wurde die Umgebung von herabgewehten Ästen gesäubert und diese fleißig ins Nest geschleppt.

 

 

Dann setzte der Regen ein und welch ein Wunder – wir haben wieder den Durchblick!! Die Kamera wurde gewaschen und ermöglicht wieder einen fast klaren Blick auf das Geschehen im Storchennest.

 

 

 

Wann öffnet der Kreißsaal?

Am Nachmittag kam die Spannung auf, wann denn nun das dritte Ei kommen würde. Am frühen Abend oder spät in der Nacht?

 

 

Zuerst gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Dann hieß es warten und beobachten.

 

 

Im Vergleich zu den ersten beiden Eiablagen, schien das dritte Ei einfach aus Emma herauszupurzeln. Man musste schon sehr genau hinsehen, um die Presswehen um 0:59 Uhr zu erkennen. Anschließend hatte die Störchin keine Lust aufzustehen. Sie blieb noch eine ganze Weile liegen, bevor sie sich erhob, um den nächsten Zuwachs zu betrachten.

 

 

Dafür konnten die drei Eier am frühen Morgen bewundert werden. Wenn auch nur kurzzeitig, weil alle sofort tief im Stroh vergraben wurden.

 

 

Prognosen

Jetzt heißt es abwarten, wie es weitergeht. Drei Eier wären völlig ausreichend, selbst wenn nicht alle befruchtet wären. Je weniger Küken, desto vorteilhafter wäre die Situation, da das Futter besser verteilt werden könnte. Die Jungtiere schlüpfen voraussichtlich in der letzten Juniwoche und hätten dann noch acht Wochen bis zum Start in den Süden. Zu diesen Zeitpunkt sind sie jedoch noch nicht flügge und es bleibt abzuwarten, was dann passiert.

Da beide Elterntiere Ostzieher sind, werden die Jungen mit großer Wahrscheinlichkeit auch diesen Weg nehmen. Es wird spannend, was passiert. Vielleicht fühlen sich die Eltern instinktiv gedrängt, den Jungen mehr und öfter Futter vorzusetzen. Damit sie (noch) schneller wachsen. Bis dahin können wir uns nur unsere Gedanken machen und abwarten. Aber langweilig – das wird es hier nie!

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4 Kommentare
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Vielen lieben Dank, Ev!!! Es macht immer wieder Freude, deine Tagebucheinträge zu lesen😘

Ganz lieben Dank für diesen wunderbaren Beitrag und die schönen Aufnahmen .🙏🏼🙏🏼👌👌🥰🥰

Die Zeit reicht schon. Wenn sie Ende August / Anfang September auf Reise gehen ist völlig ok. Es gab sogar schon Fälle wo die Alttiere vor den Jungen auf Reise gegangen sind. Da haben die Jungen sich noch vollgefuttert und sind später los.

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