20.6.2019 – Wasser marsch!

Kurz nach Mitternacht begann es (endlich) zu regnen. Das Storchennest wurde dadurch zwar nass, aber die Störche waren sicher von dieser Erfrischung positiv angetan. Papa Ben sortierte die Jungen unter seine Flügel und obwohl zuerst beide Storchenhinterteilchen hervorschauten, waren beide Küken nach wenigen Minuten komplett „verstaut“.

 

 

 

 

Auch am frühen Morgen ging nochmal ein kräftiger Guss nieder, sodass das Frühstück aufgrund eines reichhaltigen Angebots vorverlegt werden konnte.

 

 

Halb acht und nach dreimaligem Frühstück schauen hier zwei sehr zufriedene Küken über den Nestrand.

 

 

 

 

 

Leni hat die Kameraabdeckung mittlerweile zum Stammplatz erkoren. Ab und an hopst sie ins Nest hinein, um die Jungen ein wenig zu kraulen, die übrige Zeit zieht sie sich auf ihren Hochsitz zurück und beobachtet alles aus sicherer Entfernung.

 

 

 

Gegen 14 Uhr tauchten beide Elternteile auf dem Nest auf, um die Küken vor nicht sichtbaren Feinden zu beschützen.

 

 

 

 

Zeigt her eure Füße

Bei beiden Storchenkindern lässt sich zur Zeit die Veränderung der Beinfarbe gut beobachten. Die bisher orange-haut-gefärbten Beine werden von Tag zu Tag dunkler. Das eine Küken (wahrscheinlich das jüngere Tier) trägt zur Zeit „Söckchen“. Die Füße sind bis Wadenhöhe noch hell gefärbt, der Rest der Beine hat schon den dunklen Farbton angenommen.

Bei dem anderen Küken ist noch ein Fuß hell gefärbt, während der andere auch schon dunkler ist. Aber auch dieses Unterscheidungsmerkmal wird in wenigen Tagen verschwunden sein, wenn beide Storchenkinder mit grauen Beinen im Nest stehen werden.

 

 

 

Wasser war heute sehr wichtig. Vormittags tummelten sich zwar dicke Wolken am Himmel, aber am Nachmittag riss die Wolkendecke auf und es wurde heiß. Ben brachte den Küken Wasser mit, das teilweise wie eine Dusche auf die Jungen niedertropfte.

 

 

 

 

 

Nachmittags übten sich die Küken gemeinsam im Stehen und wurden anschließend mit einer großen Portion Kraftfutter verwöhnt.

 

 

 

Nur eine Stunde später flatterte Ben ein, der genau wie Leni Heuschrecken brachte. Ein Küken „überlegte“ erst einen Moment, ob es die Tierchen in den Schnabel nehmen sollte, denn sie scheinen nicht zu seinem Lieblingsfutter zu gehören.

 

 

 

 

Da die Freude über die Heuschrecken doch etwas verhalten war, bekam Ben sogar etwas vom Futter ab und ließ dieses wieder in seinem Schnabel verschwinden.

 

 

Wenn Mama Leni immer die Flügel ausbreiten würde, hätten ihre Jungen dadurch den perfekten Sonnenschutz. Es war aber nur eine  Momentaufnahme, als die Störchin ins Nest geflogen kam und gerade gelandet war :).

 

 

Anschließend bekam jedes Küken wieder seine Krauleinheiten.

 

 

 

Selbst Kuscheln geht mit Mama Leni, wie das folgende Bild beweist :).

 

 

Und wenn die Mama zu weit weg ist, wird einfach ein Flügel über das Geschwisterchen gelegt und mit diesem weitergekuschelt. Träumt was Schönes, ihr Storchenkinder!

 

 

 

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Susie

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