2.7.2019 – Küken vertreiben fremde Störchin

Ein kuscheliger Morgen mit kühlen Temperaturen. Unsere Küken zogen es vor, dicht aneinander gekuschelt auf die Storcheneltern zu warten.

 

 

 

 

 

 

 

Die Storchenkinder bewegten sich heute viel auf den Knien oder lagen im Nest. Der Wind hatte aufgefrischt und wehte so kräftig, dass eine Bauchlage die sicherste Wahl war. Nur wenn die Storcheneltern einflogen, gab es kein Halten mehr.

 

 

 

 

Auch Ben brachte eine Runde Würmer mit und blieb noch eine Viertelstunde bei seinem Nachwuchs auf dem Nest, bevor er sich wieder in die Luft schwang.

 

 

Anschließend wurde es wieder sehr kuschelig und entspannt.

 

 

 

 

Die Küken vertreiben fremde Störchin

Kurz vor neun Uhr bekamen die Storchenkinder ungebetenen Besuch. Unsere Gaststörchin hatte sich scheinbar im Nest geirrt oder die schlafenden Küken übersehen, jedenfalls landete sie für einen Sekundenbruchteil auf dem Nest, um sofort weiterzufliegen. Mehr als einen Schreck hatten die Küken nicht abbekommen.

Dass hier weder Mama oder Papa im Anflug waren, hatten die beiden schon aus der Ferne mitbekommen. Im ersten Bild ist deutlich zu sehen, dass die Küken nicht freudig aufgeregt reagieren, sondern eine eher abwehrende Körperhaltung einnahmen.


 

 

 

 

Der Schreck wurde schnell weggekuschelt und die nächste Portion Würmer ließ die Aufregung schnell vergessen.

 

 

 

 

Windtechnisch bedingt hieß es den Vormittag über „unten bleiben“.

 

 

 

 

Futter, Futter, Futter

Die Küken wachsen täglich und haben schon die Größe von jungen Schwänen erreicht. Auch heute bestand die Nahrung hauptsächlich aus Würmern, die die beiden im Akkord aufpickten.

 

 

 

 

Die Storcheneltern waren meist schon wieder vom Nest verschwunden, während die Küken immer noch beim Einsammeln der kleinen Würmer waren.

 

 

 

Das Nest wurde immer akribisch durchforstet, denn wer weiß, wohin sich die Würmer vielleicht verkrümelt hatten. Der Verdauungssport endete meist mit der Einsicht, sich in eine sitzende Position zu begeben, um nicht auf den Schnabel zu fallen.

 

 

 

Nach jeder Mahlzeit sind die Storchenkinder gut gesättigt und verdauen das Futter im Schlaf, damit es sich perfekt in die nächsten Zentimeter Wachstum umsetzen kann.

 

 

 

 

 

19 Uhr ist Dienstschluss

Ben tauchte gegen 19 Uhr auf dem zweiten Nest auf und machte es sich dort gemütlich. Kurze Zeit später flog Leni ein und beide Storcheneltern flogen gemeinsam weg. Man hätte denken können, dass die beiden sich einen gemeinsamen Abend gönne würden, aber Leni tauchte wenige Minuten später wieder auf dem zweiten Nest auf, während Ben noch seinen eigenen Magen füllte.

 

 

 

 

 

Als Ben wieder einflatterte, war Schlafenszeit. Für die Küken hatte es kurz vor acht Uhr von Leni die letzte Fütterung gegeben. Dann war auf beiden Nestern Kuschelzeit angesagt, im ersten Nest dicht nebeneinander, im zweiten Nest bewachte Leni den Schlaf von Ben.

 

Schlaf gut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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