17.6.2019 – Selbstversorger müsste man sein

Seit gestern scheinen die Storcheneltern die Fütterungszeiten umgestellt zu haben. Gab es bis neun Uhr sonst mehrere Mahlzeiten, fielen diese die letzten beiden Tage aus. Frühstück um neun, aber nicht vorher.

 

 

 

Ben und Leni flogen morgens mehrmals ein und aus, aber sie brachten nur etwas fürs Nest mit.

 

 

 

 

Also, wenn Mama und Papa erst noch Futter besorgen müssen, dann machen wir schon mal Frühsport…

 

 

 

… schlafen noch eine Runde…

 

 

… und schauen mal, ob noch etwas Fressbares im Nest zu finden ist.

 

 

Hier sehen wir Lenis attraktive Beine, während sie sich auf die Kameraplattform schwingt.

 

 

„Das dauert aber heute mit dem Futter, was?“

 

 

 

Immerhin brachte Leni Wasser, was bei diesen erneut heißen Temperaturen dringend notwendig war.

 

 

 

 

„Ich flüstere dir mal was ins Ohr. Was meinst du, sollen wir auswandern? Dann können wir uns unser Futter selber suchen.“

 

 

 

 

Gefahrenklappern ohne ersichtlichen Grund

Hier waren Mama Leni und Papa Ben sogar mal gleichzeitig im Nest. Es bedeutet aber in den meisten Fällen Gefahr und das war auch heute so. Allerdings konnte keine Kamera angreifende Störche ausmachen. Kein Hubschrauber, keine großen Vögel und keine wilden Tiere waren zu sehen und trotzdem gebärdeten sich beide Störche wie wild.

 

 

 

Immerhin gab es wieder etwas zu trinken.

 

 

Und etwas zu futtern ebenfalls.

 

 

Eine halbe Stunde später waren Ben und Leni immer noch aufgeregt.

 

 

Deshalb flogen sie zusammen auf das zweite Nest und klapperten dort gemeinsam den Himmel oder etwas für sie Sichtbares an, was dort anscheinend nicht hingehörte.

 

 

 

Ben hatte Nachmittagsdienst und wartete mit den Küken auf Leni. Ihn sieht man nicht auf der Kamerahaltung, er steht dagegen  regelmäßig im Nest und spendet dem Nachwuchs Schatten.

 

 

 

Um drei Uhr servierte Leni das Kaffeetrinken in Form von undefinierbarem Futter, das sich beide Küken teilen konnten.

 

 

 

Die Küken vertrieben sich die Zeit mit Stehversuchen, wanderten im Nest umher und hielten Ausschau nach den Storcheneltern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man sehr gut, wie schnell die schwarzen Federn schon gewachsen sind. Vor wenigen Tagen waren sie nur ansatzweise zu sehen, jetzt lässt sich jeder einzelne Feder bestens erkennen.

 

 

Und etwas fürs Bäuchlein gab es natürlich auch noch 😃

 

 

Abends um halb acht brachte Leni das Abendbrot, bevor sich die Küken eine weitere Kuschelrunde gönnen.

 

 

 

 

 

 

Morgen werden die Storchenkinder vier Wochen alt. Alles Liebe schon heute dafür.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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