17.03.2025 – Ben ist solo und ein Blick nach Höchstadt

Es ist der 17.03.2025 und Ben ist immer noch solo. Bei seinem heutigen Einflug war es noch dunkel. Kurz nach halb sechs setzte der Storch im Fohrder Nest auf und schaute in die Runde. Zehn Minuten später wurde es hell und man konnte Ben in voller Pracht bewundern.

 

17.03.2025 - Es ist noch dunkel

 

17.03.2025 - Die ersten Sonnenstrahlen

 

Wahrscheinlich hielt der Storch Ausschau, ob sich schon ein Weibchen in Fohrde niedergelassen hat. Für den besseren Überblick hopste er noch auf die Kamera, doch auch von dort ließ sich kein Storchenweibchen erkennen.

Elfriede scheint Verspätung zu haben. Noch fehlt eine halbe Woche, dann ist Ben bereits vier Wochen im Land und in Erwartung einer Storchendame. Vielleicht findet sich doch noch eine Störchin, die später mit ihm zusammen Richtung Westen reist. Dann müsste der Gute nicht so lange warten. Wünschen wir Ben einen erfolgreichen Storchentag.

 

17.03.2025 - Ein Hopser auf die Kamera

 

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Ein Blick nach Höchstadt

Frieda und Gerome leben auf dem Rathaus in Höchstadt. Frieda ist 19 Jahre alt, Gerome kommt auf stolze 27 Jahre und wurde in Südfrankreich beringt. Im Jahr 2023 zog sich der Storch eine Hüftgelenkluxation zu, trotzdem brütete er mit seiner Partnerin und zog seine Jungen groß. Beide Störche überwintern in der Stadt und ziehen nicht nach Süden.

 

Winterfütterung in Höchstadt

Als im Januar 2025 der Dauerfrost zuschlug, wurden die Störche aus Höchstadt und Umgebung mit Futter versorgt. Auch Frieda und Gerome konnten sich auf diese Weise versorgen und den Winter gut überstehen. Auch in dieses Nest werden wir ab und zu einen Blick werfen, denn bei uns im Osten wird es mit Storchengeschichten noch etwas dauern.

 

Geschichten fürs Herz

Auf der Website des Storchennestes Höchstadt findet sich auch ein berührender Bericht über die Rettung und das Aufpäppeln mehrerer Jungstörche während der Storchensaison im letzten Jahr. Liebevoller Einsatz und Verantwortungsbewusstsein schenkten auch hier den Tieren das Leben, die ohne menschliches Eingreifen das schlechte Wetter nicht überlebt hätten.

Schön, dass immer mehr Menschen sich daran erinnern, dass es der Mensch war und ist, der die Lebensgrundlage dieser Tiere beeinträchtigt bis zerstört hat. Unsere Natur ist nicht mehr die Natur, die vor dem Eingreifen durch den Menschen existierte. Umso schöner ist es, die hausgemachten Schwierigkeiten zu mildern und helfend einzugreifen, wenn die Auswirkungen menschlichen Fehlverhaltens Leid für die Tiere hervorbringen.

 

Raphael, das Herzensprojekt (unterhalb der Tabellen)

https://storchennest-hoechstadt.de/node/100

 

Quellen:

https://storchennest-hoechstadt.de/live-cam

https://storchennest-hoechstadt.de/node/100

 

Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

 

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Ciao EV and thank you for this new daily diary.
I feel 100% in tune with the last paragraph you wrote: man should feel helping animals as a responsibility, and not just as a burst of empathy (which unfortunately not everyone has), and that this responsibility should be taught from an early age. This way we will have better human beings