16.5.2019 – Nass, nasser, durchgeweicht

Es regnete.

Die halbe Nacht. Den ganzen Morgen. Bis alles durchgeweicht war.

Die Störche verbrachten die halbe Nacht zusammen auf dem Nest. Am frühen Morgen machte Herr Storch einen kurzen Ausflug zum zweiten Nest und verschwand anschließend in den Wiesen.

 

 

 

 

 

Früh um halb fünf war das Nest plötzlich komplett leer. Ungefähr sechs Minuten waren unsere Störche abwesend, dann flog Frau Storch wieder ein, um die Eier zuzudecken.

 

 

 

Der Morgen zeigte sich in einem einzigen Grau und Herr Storch war mehr als frisch gewaschen.

 

 

Eine Stunde später war er beim Eierwenden zu beobachten und siehe da – man konnte wieder ein Storchenei sehen!

 

 

Um halb neun tauchte die Störchin auf und schleppte wieder Sandklumpen ins Nest. Der Regen sorgte dafür, dass sich der Sand teilweise im Nest auflöste und beide Störche sahen irgendwann wie kleine Schlammferkel aus.

Am Nachmittag waren sie kurzzeitig zusammen auf dem Nest zu sehen. Das Männchen wurde abgelöst und den restlichen Nachmittag saß wieder die Störchin auf den Eiern.

 

 

 

 

 

Als der Storch erneut zur Ablösung erschien, brachte er wieder eine Fuhre Heu und Stroh mit. Die nassen Pflanzen klebten an seinem Schnabel und er versuchte anfangs vergeblich, sein Mitbringsel auf dem Nestboden abzuladen.

Er stand mit geöffnetem Schnabel da und schüttelte den Kopf, um sich von seinem Fund zu lösen. Es brauchte mehrere Anläufe, bis er seinen Schnabel wieder freibekam. Die Natur braucht den Regen, aber für unsere Störche macht er vieles schwieriger.

 

 

 

In der Nacht war Familienstimmung angesagt. Beide Störche wechselten sich mit dem Brüten ab, aber sie blieben diesmal zusammen im Nest. Es geht doch smile

 

 

 

 

 

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