Die beiden jüngsten Küken müssen wachsen, die großen Jungtiere erklimmen weiterhin jedes Dach des Ortes und an Elli ergeht der Aufruf, mal wieder vorbeizuschauen, damit wir wissen, dass alles in Ordnung ist.
Elli hat sich mehrere Tage nicht sehen lassen, darum starten wir wieder einen Aufruf an unsere Störchin. Es gab in den vergangenen Tagen viele Regenschauer und Gewitter, die über Fohrde hinwegzogen und für ein Regenwurmparadies sorgten. Daher dürfte Elli rund um die Uhr am Schlemmen sein.
Trotzdem hätten wir gerne ein Lebenszeichen von unserer Lieblingsstörchin und appelieren daher an Elli, sich mal wieder auf dem Fohrder Storchennest zu zeigen. Also liebe Elli, statte deinem Nest bitte einen Besuch ab, damit wir wissen, dass es dir gut geht.
Wachsen, wachsen, wachsen
Vom heutigen Tag gab es nur sehr wenig Bilder. Die beiden jüngsten Küken wachsen in ihrem Nest vor sich hin, sind bei bester Gesundheit und haben noch viele Tage vor sich, bis sie fliegen können. Noch verbringen sie die meiste Zeit im Sitzen, da die Beinmuskeln mitten in der Entwicklung stecken.
Immerhin haben sich die beiden, während sich die anderen Nester im Garten immer mehr leeren. Sechs große Jungtiere sind noch da, von denen noch nicht alle fliegen. Bis zu ihrem ersten Flug auf ein Dach dürfen die beiden Kleinen noch ein wenig schlafen und träumen. Vor allem von der nächsten Mahlzeit.
Da die meisten Störche mittlerweile täglich ausfliegen und lernen, sich in der Umgebung ihr Futter selbst zu suchen, fällt mehr für den jüngeren Nachwuchs ab. Die beiden saßen inmitten der vielen Fleischstückchen und konnten sich ihr Futter ganz in Ruhe schmecken lassen.
Auf einem Dach stehen will gelernt sein
Und wieder sitzt ein Jungtier auf dem Dach und genießt den Ausblick und die Freiheit. Hausdächer haben wirklich eine magische Anziehungskraft auf die jungen Störche. Teilweise laufen sie schaukelnd über die Dachschindeln und bemühen sich, krampfhaft das Gleichgewicht zu halten.
Dieses Jungtier balancierte über das Dach und hatte mit böigem Wind zu kämpfen, bis es sicher auf dem Dachfirst stehen konnte. Kaum sind sie aus dem Nest, wollen alle hoch hinaus. Aber dort sind sie geschützt und keinen Gefahren ausgesetzt, auch wenn man bei jedem Kletterakt den Atem anhält und hofft, dass die jungen Störche bloß nicht runterfallen.
Mehr Bildmaterial stand heute leider nicht zur Verfügung. Deshalb verabschieden wir uns schnell und warten auf den nächsten Tag. Gute Nacht und schlaft schön.
Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.
https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ








