10.07.2025 – Otto und alle Loburger Störche werden besucht

Elli landete am frühen Nachmittag auf dem Nest und ist rundum vollgefressen. Um 16:00 Uhr wurde Otto von Fohrde in Loburg besucht, außerdem gab es eine Stadtrundfahrt und den Besuch aller Loburger Störche.

 

Heute landete Elli um 13:48 Uhr bei schönstem Sonnenschein auf dem Nest. Sämtliche Regentropfen der letzten Tage haben es nicht geschafft, aus Elli eine weiße Störchin zu machen. Dann ist das wohl Ellis besonderes Kennzeichen und wir können sie in der nächsten Saison zweifelsfrei zuordnen.

 

 

Zuerst posierte Elli im Liegen und zeigte sich dabei von ihren Schokoladenseiten. Dabei drehte sie sich im Uhrzeigersinn und schaute nach Osten, Süden und Westen.

 

 

 

 

Dann ließ sich Elli in kniender Position ablichten, während die Wolken am Himmel zunahmen und dunkler wurden.

 

 

 

Elli begutachtete das Schauspiel, das sich am Himmel zusammenbraute, entschied aber, dass Fohrde davon nichts abbekommen würde. Deshalb ließ sie sich um halb fünf erneut nieder und schloss ganz entspannt die Augen.

 

 

 

Elli hatte sich nicht geirrt. Die dunkle Regenwand zog vorbei, wanderte nach Brandenburg und verschonte die Störchin mit einer Dusche. Daraufhin räumte Elli den zweiten Ast, der bisher quer im Nest gelegen hatte und Teil eines höchst mysteriösen Zeichens war, an den Rand.

 

 

 

Gut gegessen?

Seit ihrer Ankunft hatte die Störchin das Nest nicht verlassen, obwohl der Tag bereits in die Abendstunden überging. Anscheinend hatte Elli ein ordentliches Mittagessen verdrückt, denn das Abendbrot ließ sie kurzerhand ausfallen. Nix mit Futtermangel!

 

 

Stattdessen beschäftigte sie sich nochmals mit den beiden langen Ästen. Auf den einen trat sie drauf, sodass sich das andere Ende in die Luft erhob. Mit einem Fuß auf dem dicken Ast stehend, versuchte die Störchin gleichzeitig, das andere Ende zu packen und zu sich zu ziehen. Doch das war ein vergebliches Unterfangen, da sie sich selbst den Halt unter den Füßen davonzog. Letztlich landete das Stück Holz wieder im Garten und Elli wird ihre Zeichen wohl dort unten erneut bauen müssen.

 

 

 

Die Abenddämmerung brach langsam herein und Elli machte keine Anstalten, den Schlafplatz zu wechseln. Heute Nacht würde sie zur Freude aller Zuschauer wieder in Fohrde schlafen.

 

 

Dann wünschen wir unserer Lieblingsstörchin eine erholsame Nacht und für morgen einen wunderschönen Tag.

 

 

 

Otto und die Loburger Störche werden besucht

Heute Nachmittag war die Fohrder Storchenfraktion wieder in Loburg unterwegs. Diesmal ging es darum, alle Storchennester in und um Loburg abzufahren und und zu präsentieren.

Gestartet wurde auf dem Gelände der Loburger Auffangstation und selbstverständlich wurde auch Otto besucht. Ab Minute 23:30 im Video ging es in Richtung Gehege, um Otto vor die Kamera zu bekommen.

 

 

Sein Flügel ist immer noch in schönstem Orange fixiert und er entwickelt sich sehr gut. Jetzt ist er die fünfte Woche in Loburg und wahrscheinlich ist es kommende Woche soweit, dass er untersucht und die Fixierung abgenommen wird.

 

 

Man geht beim Menschen von 6 bis 12 Wochen Heilungsprozess bei einem Schlüsselbeinbruch aus. Daher wird voraussichtlich kommende Woche nachgeschaut, ob alles schon verheilt ist.

Dann dürfen wir gespannt sein, ob Otto seinen Flügel wieder einsetzt und mit dem Herumflattern beginnt. Wenn ja, wäre das ein gutes Zeichen, dass er schmerzfrei ist und die Knochen gut zusammenwachsen.

Vorne links im Bild ist der “Loburger Bruchpilot” zu sehen, der sich in der Stadt mit einem Auto angelegt hatte und ebenfalls mit einem Schlüsselbeinbruch in der Auffangstation einzog. Er ist mittlerweile gut zu Fuß in der Voliere unterwegs und wird hoffentlich auch wieder völlig hergestellt in die Freiheit entlassen.

 

 

Vorsicht! Erhöhtes Storchenaufkommen auf den Straßen!

Wahrscheinlich sollten Verkehrsschilder entworfen werden, die innerhalb der Stadt auf die Loburger Störche aufmerksam machen.

“Vorsicht, frei fliegende Störche in den Straßen!”

oder

“Erhöhte Kollisionsgefahr mit wildem Storch!”

oder

“Achtung! Storch hat Vorfahrt!”

dürften während der Storchensaison mehr Sicherheit für die Tiere bewirken.

Nun noch der Blick auf die Loburger Störche im Kindergarten. Auch hier warten etliche Jungtiere darauf, ihre ersten Hüpfer im Nest zu machen und müssen bis dahin noch fleißig fressen.

 

 

Geduld!

Und wieder heißt es warten, bis es klare Hinweise dafür gibt, dass Otto dieses Jahr in den Süden ziehen kann. Bis dahin versüßen wir uns die Wartezeit mit diesem Film und besuchen die Stadt Loburg mit ihren vielen Storchennestern bequem aus dem eigenen Wohnzimmer. Viel Spaß dabei!

 

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Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

 

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