Die Feuerwehr und die Störche der Stadt Brandenburg an der Havel sind gute Freunde. Nicht nur einmal wurden Jungtiere bereits vom roten Auto mit der Drehleiter aus einer misslichen Lage befreit. Bei Problemen im Storchennest rücken die Retter schnellstens an und zeigen Herz und Fürsorge. Hier ein kurzer Bericht von zwei Einsätzen der vergangenen Jahre, bei denen die großen und kleinen Störche dringend auf menschliche Hilfe angewiesen waren.
Die Störche und die Feuerwehr – Rettungsaktion im Juni 2024
Am 25.06.2024 musste die Feuerwehr im Brandenburger Ortsteil Wust einschreiten, da das Leben einer Storchenfamilie auf dem Spiel stand.
Zuvor noch etwas Kurioses.
Wust bietet den Brandenburgern nicht nur ein großes Einkaufszentrum, sondern seit unzähligen Jahren eine Brücke ohne Anschluss an eine Straße. Seit unzähligen Jahren warten die Brandenburger darauf, dass diese Anschlussarbeiten ausgeführt werden, denn diese Brücke wurde ursprünglich gebaut, um die hochfrequentierten Bahnschienen zu überqueren. Wartezeiten von dreißig Minuten sind an diesem Bahnübergang keine Seltenheit. Wer Spaß haben möchte: Hier ist ein satirisches Video, das mittlerweile wirklich um die Welt geht:
Doch zurück zum Storchennest in Wust:
Ein Altstorch hatte sich einen Fuß gebrochen und konnte nicht mehr auf Futtersuche gehen und dadurch auch nicht für den Nachwuchs sorgen. Manchmal klappt es, wenn ein Elternteil nur ein bis zwei Jungtiere alleine versorgen muss. Im Wuster Nest saßen allerdings mehrere hungrige Jungtiere und ein verletzter Altvogel und warteten auf Futter. In dieser Situation waren die Störche auf menschliche Hilfe angewiesen. Und diese kam.
Mit der Feuerwehrleiter ging es in die luftige Höhe. Die Jungtiere und der Altstorch wurden vorsichtig dem Nest entnommen und anschließend in die Auffangstation nach LOBURG gebracht. Wir sehen – Loburg hat in den letzten Jahren nicht nur die Fohrder Storchenkinder gepflegt und aufgepäppelt. Auch die Brandenburger Störche haben dort schon Aufnahme und liebevolle Hilfe gefunden.
Rettungsaktion im Juli 2023
Anwohner kümmerten sich um den Jungvogel, bis die Feuerwehr eintraf. Dann wurde der Abgestürzte in die Höhe transportiert, sodass die Familie wieder komplett war.
Manchmal muss der Mensch helfen. Danke, dass es immer noch Menschen mit Herz und Seele gibt.
Quellen:
https://feuerwehr.stadt-brandenburg.de/presse/tierrettung
https://feuerwehr.stadt-brandenburg.de/presse/stoerche-ueber-die-drehleiter-gerettet#
https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/






Liebe Ev, danke für schöne Hommage an die Feuerwehr. Hier schließe ich gerne alle Wehren und Helfer jeder Art ein. All Ihnen gilt unser Dank! Auch den Anwohnern, die in Notfällen nicht achtlos vorbei gehen sondern Hilfe holen. ❤️ Ich erinnere mich noch an die Wuster Rettung im letzten Jahr. Kurze Zeit später war ich in Loburg und habe die Patenschaft für den Altstorch (Wilhelm) und die beiden Jungvögel (Wilma und Willy) übernommen. Die Jungen konnten ganz zügig in andere Wildnester gesetzt werden und bekamen neue Eltern. Sie hatten also das gleiche Riesenglück wie unsere Una, weiter ganz natürlich aufzuwachen.… Weiterlesen »
Liebe Tina,
lieben Dank für deine weiterführenden Infos, sodass wir auch das glückliche Ende der Geschichte kennen. Sei lieb gegrüßt und hab ein sonniges Wochenende,
Ev