05.07.2025 – Jede Menge Veränderungen

Elli macht erneut einen Abstecher nach Fohrde und in Ungarn gibt es viele Veränderungen. Die Jungtiere fliegen, ein Nest wird umgebaut und der Kindergarten zieht komplett um.

 

Elli wollte heute in ihrem Nest übernachten. Daher flog sie um 22:04 Uhr ein, beobachtete den Sonnenuntergang und gönnte sich eine entspannte Nacht.

 

 

 

 

Für diesen spektakulären Himmel kam Elli etwas zu spät an, aber wir genießen die Aufzeichnung.

 

 

Schon wieder Änderungen im Kindergarten

Es war kurz vor 6 Uhr und drei der Storchenkinder waren im Nest unterwegs.

 

 

 

Um 8:16 Uhr fasste sich eines der Jungen wieder ein Herz und flatterte auf die Voliere.

 

 

Die zwei verbliebenen Jungtiere schauten ihm andächtig nach. Jetzt waren sie nur noch zu zweit.

 

 

Den Ausflug des Geschwisterchens nahm eines der verbliebenen Storchenkinder zum Anlass, im Nest herumzuhüpfen und wild mit den Flügeln zu schlagen.

 

 

 

Die Wiese lockte so sehr, dass das Tier zuerst einen langen Hals machte und schließlich vom Nest flatterte. Hoch geht es dank der Aufstieghilfe von Papa Macus dann viel leichter.

 

 

Da war es nur noch ein Storchenkind

Tja, nun war das letzte Jungtier alleine im Nest. Es dürfte sich um das jüngste der vier Küken handeln, das die meiste Zeit lag und bisher noch nie vom Nest gekommen war. Aber alleine rumstehen? Das war auch nicht toll!

 

 

Damit der letzte Junior nicht ganz so alleine war, eilte Papa Macus herbei und leistete dem Nachwuchs Gesellschaft. In der Hoffnung, dass auch dieses Junge endlich den Absprung in die Freiheit schafft.

 

 

 

 

Der Junior war und blieb zögerlich. Daher kletterte Macus ins Nest, um dem Küken gut zuzureden.

 

 

Szofi und ein weiteres Geschwisterkind gesellten sich zu den beiden. Und dann beobachteten alle vier, wie ein Jungtier über dem Nest hin und her segelte. Das war anhand des Schattens erkennbar und da die Storcheneltern nicht wild klapperten, muss es sich um ein eigenes Jungtier gehandelt haben.

 

 

 

Szofis Nachwuchs machte Pause auf den Dächern. In diesen Tagen haben die Anwohner regen Flugverkehr vor ihren Fenstern. Also diese trotz Hitze zulassen, sonst landet unter Umständen ein Storch im Zimmer.

 

 

 

Ach Mensch, was soll der Storch nur machen?

Sollte András doch mal den Wasserschlauch nehmen und ein paar Tropfen über das Nest schicken? Vielleicht würde das letzte Küken dann freiwillig flüchten? Um 13:15 Uhr hatte es Besuch von einem anderen Küken, das auf dem Dach der Voliere stand.

 

 

Küken Nummer drei wanderte am Nest vorbei und plötzlich waren alle vier Jungtiere im Garten versammelt.

 

 

 

Und gleich wieder ausgeflogen. Lange kommen die jungen Störche nicht zu Besuch. Der vierte Jungstorch ließ alle zappeln und warten und deshalb musste jetzt Tante Gans gerufen werden.

 

 

Tante Gans kam auch sofort und brachte die weiße Gans oder Ente (das konnte ich für mich nicht klären :)) mit.

 

 

Kaum öffnete diese die Flügel und flatterte ein wenig herum, hob das Jungtier vom Nest ab, flog über die Volieren und entschwand.
Das hatten Tante Gans und ihre Freundin gut gemacht. Manchmal müssen eben Außenstehende nachhelfen.

 

 

 

Bis hier hinauf sind die Jungen geflogen und genießen jetzt die tolle Aussicht. Da es viele Häuser gibt, bekommt jeder Jungstorch sein eigenes Dach. Nicht, dass es zu Streitigkeiten kommt.

 

 

Um 16:30 Uhr war der Kindergarten zu sehen und dort gab es Veränderungen. Die beiden jüngeren Küken hatten ins Nest zu dem Neuankömmling gewechselt. So hat dieser zwei Storchenkinder zum Kuscheln und die vier größeren Jungtiere haben mehr Platz.

Aber das sollten noch nicht die letzten Veränderungen des heutigen Tages sein.

 

 

Zuerst wurde die Umrandung des Nestes erweitert. Damit das kranke Küken nicht auch an der anderen Nestseite aussteigen konnte.

 

 

 

Die großen Küken beäugten genau, was da vor ihrer Nase gebaut wurde.

 

 

Wackeltest überstanden und das Nest wurde zur Benutzung wieder freigegeben.

 

 

Oh, wen haben wir denn da?

Das sah nach Papa Storch aus, der nun ganz alleine im Nest saß und auf seine Familie warten musste. Das jüngste Storchenkind wird ihm sicher noch einige Male Gesellschaft leisten, bevor auch dieses Geschmack am Ausfliegen gefunden hat.

 

 

 

Und was war nun los?

Tante Gans sauste durch den Garten, denn András kam mit einem Gestell anmarschiert. Das wurde direkt neben dem nun etwas verwaisten Nest von Macus und Szofi abgestellt.

 

 

 

Kurze Zeit später wurde eine Nestplatte durch den Garten transportiert und auf das Gestell montiert.

 

 

 

Und wer kommt jetzt hier rein?
Diese Frage wurde umgehend beantwortet. Der Reihe nach wanderten die großen Küken aus dem Kindergarten in dieses Nest.

 

 

 

Geschafft, alle Störche sind umgesiedelt. Sie werden ganz sicher ihren schöne Baum und dessen Schatten vermissen. Der Sinn dieser Aktion lässt sich nicht so ganz erschließen. Sollen die Küken lernen, die direkte Sonneneinstrahlung auszuhalten?

 

 

Zumindest die vertraute Wasserkiste wanderte mit ins neue Nest und dann mussten sich die kleinen Störche mit der Situation anfreunden. Vielleicht sollen sie bis zu ihren Flugversuchen die Zeit in unmittelbarer Nähe der flüggen Jungtiere verbringen. Das Warum des Umzuges ist noch rätselhaft.

 

 

Wir wünschen erstmal eine gute Nacht am neuen Platz und schauen morgen, wie sich die vier bei ihren neuen Nachbarn eingelebt haben.

 

Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

 

Quelle:

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=TFMYz75fSmQ

 

 

 

 

 

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare