02.04.20202 – Betten bauen

Der Morgen begann für Ben um halb sieben und nach dem ausgiebigen Putzen verließ er sofort das Nest.

 

 

 

 

Ein ordentlicher Storch macht jeden Morgen sein Bett. Und Ben flog heute mehrfach aus, um Stroh und Gras zu holen.

 

 

 

 

Der Storch schleppte heute so viel Material ins Nest, dass er ein Doppelbett aufschütten konnte. Jetzt ist es auch für die zukünftige Störchin ganz gemütlich und sie kann einfliegen. Ben hielt schon mal Ausschau.

 

 

 

Kurz nach acht Uhr hatte er genug verschnauft und machte sich wieder auf Materialsuche.

 

 

 

Na, was ist denn das? Wieder was zum Verbauen?

 

 

 

Heute war Ben so clever und legte seine Äste mitten im Nest ab. Wenns am Rand nicht klappt, vielleicht passt es hier?

 

 

 

Erstmal genug gearbeitet. Immerhin war er bis halb neun schon mehrmals unterwegs gewesen.

 

 

Der Storch kämpft mit dem Nest

Herrliche Posen, die man von einem Storch sonst nicht zu sehen bekommt.

 

 

Hier wollte er vom Nestrand zur Mitte wandern, verhedderte sich in seinen Ästen und stolperte. Er konnte sich noch mit einem Flügel abfangen, sonst wäre er hingefallen.

 

 

Ben baut sein Doppelbett aus

Um halb zehn tauchte der Storch mit weiterem Stroh auf. Langsam wird es im Nest voll.

 

 

 

Ben verteilte alles gleichmäßig und machte seine übliche Sitzprobe.

Alles perfekt.

 

 

 

Aber da geht noch mehr. Kurz vor zehn verließ er wieder das Nest, um erneut mit vollem Schnabel zurückzukehren. Jetzt wird es anscheinend ernst und alles muss perfekt hergerichtet sein.

 

 

 

 

Ob die Inneneinrichtung wirklich einen guten Eindruck erweckt? Es sieht aus wie Kraut und Rüben. Überall liegen kleine Äste herum, die Ben teilweise unter dem Stroh versteckt hat. Ihm schienen selbst Zweifel zu kommen, ob er mit seiner Ordnung punkten kann.

 

 

 

Aber solange es weich und kuschelig ist…

 

 

Nach der Mittagszeit stocherte Ben ausdauernd im Nestboden, um die Durchlüftung auf Vordermann zu bringen.

 

 

 

 

Vom Winde verweht und das Stroh verabschiedet sich

Bis 15 Uhr hielt er sich im Nest auf und es gab keine besonderen Vorkommnisse. Lediglich der Wind frischte stark auf, was sich an seinen Federn erkennen ließ, die immer in Windrichtung mitflatterten.

 

 

 

 

 

Als auch das Stroh anfing, durch den Wind das Nest zu verlassen, musste Ben sich hinlegen, um sein Bett zu retten.

 

 

Von drei bis vier Uhr war er vom Nest verschwunden.

 

 

 

Am späten Nachmittag riss die Wolkendecke auf und unser Storch konnte einige Sonnenstrahlen genießen.

 

 

 

Um fünf Uhr verließ er sein Nest für seine erste Abendrunde, die er um halb sieben beendete.

 

 

 

Um sieben Uhr startete er den zweiten Abendausflug und trudelte um acht Uhr wieder ein.

Schlaf schön in deinem Doppelbett. Bald hast du einen zweiten Storch an deiner Seite. Gute Nacht, Ben.

 

 

 

 

 

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