02.04.2025 – Kennen wir dich?

Heute Vormittag gab es wieder Besuch im Storchennest. Um 10:30 Uhr schwebte ein Storch ein. Vom Bauchgefühl könnte man auf ein Weibchen tippen, weil das Tier relativ schmal wirkte. Aber ohne Ring und Bluttest gibt es keine gesicherte Aussage. Kennen wir dich?

 

 

 

Als der Storch den Nestboden etwas umlagern wollte, zuckte er erschreckt zusammen und ließ den Schnabelinhalt wieder auf den Boden fallen. Gleiches geschah noch einmal. Ein etwas schreckhaftes Tier und anscheinend ist er oder sie niemand, der hier schon einmal gewohnt hat.

 

 

 

Das Nest wurde einmal begutachtet, dann machte der Storch einen langen Hals, um die Umgebung unterhalb des Nestes zu erkunden. Um 10:49 Uhr wurde der Besuch abgeschlossen und das Tier flog wieder vom Nest. Um halb acht tauchte nochmal ein Storch auf dem Nest auf. Dieser blieb allerdings nur eine Minute und hob wieder ab. Möglicherweise war das Tier von heute Vormittag zurückgekehrt, aber wieder losgeflogen, weil kein anderer Storch in Sicht war.

 

 

 

Kennen wir dich vielleicht?

 

 

Bei den Ungarn ist es schon interessanter

Abgesehen davon, dass jeden zweiten Tag ein weiteres Ei ins Nest kullert, lassen sich gewisse Eigenheiten bei der Störchin feststellen. Szofi nutzte nämlich auch den heutigen Tag, um sich ausgiebig auszuruhen und Reserven anzufuttern.

 

 

 

Sie verließ vor halb acht das Nest und blieb bis 11:00 Uhr abwesend. Macus scheint das nicht zu stören, denn wenn Szofi einfliegt, macht er seine Runde durch die Auffangstation und sammelt ganz sicher ein paar Happen ein. Da er sich nur zu Fuß auf dem Gelände bewegen kann, ist er auch schnell gesättigt, wenn ihm dort Futter vorgesetzt wird.

 

 

 

Wenn Szofi brütet, ist Macus die meiste Zeit im Nest anwesend. Manchmal sieht man ihn auf der Wiese spazieren, aber es dauert nur einen kurzen Moment, bis er wieder ins Nest hüpft und nachschaut, ob Szofi den Platz auf den Eiern freigibt. Beim Regen zur Mittagszeit hielt die Störchin die Eier trocken und warm.

 

 

 

Nach ihrer ausgiebigen Frühstückspause beendete die Störchin um 14:38 Uhr das Brüten und schwang sich vom Nest. Bis 16:54 Uhr durfte Macus auf den Eiern sitzen, dann wurde erneut getauscht.

 

 

 

Sind die Küken geschlüpft, gibt es keine solch langen Ausflüge für Szofi. Gerade am Anfang wird im Stundentakt gefüttert, denn die Kleinen müssen rasant wachsen. Deshalb seien Szofi die derzeit langen Ausflüge gegönnt. Noch hält sich die Arbeit mit dem Nachwuchs in Grenzen und eine Woche Pause zwischen der Rückkehr und dem ersten Ei sind einfach zu kurz. Deshalb musste die Störchin heute sehr viele Regenwürmer futtern.

 

Und hier kommt noch das Video vom dritten Ei im ungarischen Nest:

 

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Noch einmal nachlesen, was in den vergangenen Jahren auf dem Storchennest Fohrde geschah? Hier findet sich die Berichterstattung des Tagebuches seit dem Jahr 2019.

https://www.storchennest-fohrde.de/archiv/tagebucharchiv/

Quelle:

https://www.youtube.com/@BirdMania-Madarpark/featured

 

 

 

 

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