14.04.2024 – Naturpädagogik erleben Teil 2 – Sinne

14.04.2024 – Naturpädagogik erleben Teil 2 – Sinne

Sinnenserfahrungen

 

Ich möchte dich, lieber Leser, liebe Leserin, heute auf eine Reise zurück schicken. 
Egal wie alt du bist, ob du ein Schulkind bist, ein Teenager, die 30, 40 überschritten hast, oder sogar schon über 70 bist. Weisst du noch wie es war, als Kind? 
So viele Unterschiede was die Natur und was wir damit verbinden gibt es eigentlich nicht, oder ? Der einzig gravierende, weil negative Faktor ist, der Verkehr. Dieser hat natürlich zugenommen. 
Aber zurück zur Kindheit. Wenn du nach diesen Zeilen die Augen schliesst, wette ich, mindestens 4 der Punkte trifft auf dich zu oder hast du erlebt, denn das haben wir alle. 

Erinnerst du dich an das Gefühl wenn eine Ameise über deine nackten Füße krabbelt? Das kühle Flußbett mit seinen Steinen an der Fußsohle und die kalten Finger weil man Steine gesammelt hat – oder den ganz eigenen kleinen Staudamm ? Hast du nicht auch mal Schnecken oder deren Häuser gesammelt um möglichst viele Farben zu entdecken? 
Ich wette, du hast auch die ein oder andere Feder aufgelesen vom Boden und daran gerochen. Mit nach Hause genommen? 

Sicherlich warst du auch öfter im Wald und hast die Rinde der Bäume angefasst, oder mit einem Blatt ummantelt und dann mit Kreide ein Bild entstehen lassen. Tannennadeln gerieben und daran gerochen. Vielleicht sogar Pilze oder Beeren entdeckt und ich an Stacheln gepiekt. 

Du bist ziemlich sicher auch mindestens zweimal in deinem Leben in Brennesseln gelaufen und hattest die hellen Stellen an deinem Schienbein oder Händen. 
Und an Blumen wirst du gerochen haben wenn du über eine Wiese gelaufen bist. Barfuß natürlich und dann vielleicht auch aus Versehen in eine Biene getreten. 

Es gäbe unzählige Punkte mehr aufzuzählen. Und warum? Weil unsere Natur eine Bandbreite zu bieten hat, die alles an bestehendem auf unserer Erde übertrumpft. 
Selbst die Tonnen an Müll sind weniger als die Natur. Seine Gewalt ist eine, an die auch wir an Grenzen stoßen. 

Naturpädagogik beginnt schon im Säuglingsalter. Wenn ich in meiner langjährigen Praxiserfahrung etwas weis, ist es, das bereits der Säugling mit Kompetenzen geboren wird. 
Er kann vermitteln das er ein Bedürfnis hat. Wird ein Säugling mobiler und erkundet auf der Piknickdecke seine Umwelt, wird er bewusst zum Gänseblümchen greifen wollen. 
Die Farben sind toll, das wackeln im Wind aufregend. 
Später im Kindergarten wird es vielleicht das erste mal Gärtnern und bemerken, wie lange es eigentlich vom Samen bis zur Tomate dauert. Und dann im Schulalter, wie aktuell in meiner Gruppe schon sehr klar wissen, was unserer Natur schadet oder wie man sie schätzt.  

Kinder möchten forschen und entdecken.

Wenn Kinder im heute, mit viel Bezug und Achtung zur Natur aufwachsen und sensibilisiert werden, sind dies die Erwachsenen von Morgen, die sich im Naturschutz engagieren. 
Sei es in Vereinen oder sogar jene, die sich selber etwas aufbauen. 
Und ganz bewusst sind es nicht diese, welche sich Sinnlos auf den Asphalt festkleben. Mir ist unbegreiflich wie Menschen, denen das Klima doch am Herzen liegt, der Natur mit so etwas, was schlechtes antut. Aber gut, dies ist eine andere Geschichte.

Angelegter Teich mit Entenhäusern im Salus Auwald Biotop Bruckmühl.

Meine Kinder werde ich stets auf diesen Naturpfad begleiten, weil mir die Natur wichtig ist. Und diese Bildung kann nicht früh genug vorgelebt werden. 
Kinder sehen zu uns auf, das habe ich, selbst heute mit 41 Jahren noch, stets gemacht. 
Das waren noch Winter, als ich mit meinen Geschwistern aus Schnee Pferde gebaut habe und Strohmatten aus dem Freibad die Sättel waren. Die Beine wund geworden sind vom kalten Winter weil man den ganzen Tag mit dem Schlitten auf Tour war.  Wir haben Gras gegessen weil wir Meerschweinchen waren und versuchten Ameisen zu dressieren. Äpfel mit Dellen wurden gesammelt und mit der Mama Konfitüre gemacht. 
Ja, das waren noch Zeiten. 

Erkennst du dich wieder ? 
Nimm dir einen Tag mal bewusst Zeit, nur für dich, oder mit deinem Kind. 
Geht raus in die Natur, setz dich auf den Waldboden und schliesse die Augen. Was hörst du? Was riechst du? Vor allem, was spürst du ? Wie fühlst DU dich und wie geht es dir damit? Hinterlasse mir gerne deine Erfahrung hier. 
Sei nochmal Kind und rieche an Pflanzen die am Boden liegen. 

Danke Mutter Natur, das du uns zeigst, wer die stärkste Macht auf dieser Erde ist. 

Habt einen schönen Tag. 

Cindy

12.04.2024 – Zwei lustige KI-Geschichten von Emil & Frieda

12.04.2024 – Zwei lustige KI-Geschichten von Emil & Frieda

Liebe Community,

da ich heute etwas eingespannt bin, dachte ich allerdings, so ohne möchte ich euch nicht ins Wochenende entlassen.
Zumal wir doch hoffentlich ein 3. Ei diese Nacht erwarten. (Vielleicht schaffe ich es aber später in der Arbeit noch ein Tagebuch zu verfassen).

Daher kam mir die Idee, nachdem Lars so ein lustiges Video zum Thema Ast gebastelt hat, lasse ich die KI, kaum wegzudenken noch heute, etwas zu spielen mit einigen Grundinformationen.
Als die erste Story, frei erfunden ( fast ) im Kasten war, hatte ich noch Lust, die KI eine völlig eigene zu kreeiren.
Also ich persönlich fand es lustig. Und für zwischendurch, so hoffe ich, zaubere ich euch ein Lächeln um die Lippen.

Kommt mir gut ins Wochendende & bleibt Gesund <3

Grüße aus dem Süden – Cindy

Hier die 2 Geschichten:

In dem idyllischen Dorf Fohrde am Havelsee lebten zwei Störche von unterschiedlichem Alter und Erfahrung – Emil, ein Storch von unbestimmtem Alter, der bereits sein drittes Jahr in Fohrde brütete, und Frieda, eine junge, dreijährige Störchin, die zum ersten Mal Eier legte. Im vergangenen Jahr hatte Emil eine Partnerin namens Emma.

Es war ein sonniger Tag im Frühling, als Emil mit einem riesigen Ast im Schnabel zum Horst zurückkehrte. Er war fest entschlossen, das Nest für die Ankunft des neuen Nachwuchses zu verstärken. Doch als er den Ast in das Nest einbringen wollte, kam Frieda mit einem noch größeren Ast um die Ecke.

“Was zum Teufel hast du da, Emil?”, rief Frieda aus, als sie den überdimensionalen Ast sah, den Emil mit sich schleppte.

Emil stolperte über seine eigenen Füße, als er versuchte, den Ast ins Nest zu bugsieren. “Nun, meine Liebe, das ist mein Beitrag zur Verbesserung unseres Heims!”

Frieda konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, als sie sah, wie Emil mit dem Ast kämpfte. “Hast du nicht bemerkt, dass das Nest bereits voll ist? Wir haben keinen Platz mehr für so einen großen Ast!”

Emil sah verdutzt aus. “Aber ich dachte, je größer, desto besser!”

Frieda schüttelte den Kopf. “Im Nestbau ist nicht alles eine Frage von Größe, Emil. Wir müssen Platz für die Eier lassen, sonst haben unsere Küken keinen Raum zum Schlüpfen!”

Plötzlich hörten sie ein lautes Klappern, und Emil und Frieda sahen sich um, um die Quelle des Geräuschs zu finden. Zu ihrem Entsetzen stellten sie fest, dass der Ast, den Emil mitgebracht hatte, das Nest in Bewegung gesetzt hatte, und das erste Ei rollte gefährlich nah am Rand des Horstes.

Emil und Frieda tauschten einen verzweifelten Blick aus, bevor sie sich hektisch daran machten, das Ei zurück ins Nest zu rollen. Nach einigen chaotischen Augenblicken gelang es ihnen schließlich, das Ei sicher zu positionieren.

Als die Sonne langsam unterging und Frieda sich darauf vorbereitete, ihr zweites Ei zu legen, saßen Emil und Frieda erschöpft neben ihrem Nest. Trotz aller Missgeschicke und Turbulenzen des Tages wussten sie, dass sie als Team alles schaffen konnten.

Und so bewiesen Emil und Frieda, dass selbst in den turbulenten Zeiten des Jahres 2024, wenn man zusammenarbeitet und über die eigenen Fehler lachen kann, am Ende alles gut wird.

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Emil, Frieda & der Balloon

Es war ein weiterer sonniger Tag in Fohrde am Havelsee, und Emil und Frieda, die unzertrennlichen Störche, hatten sich entschieden, einen Ausflug zu machen, um nach einem geeigneten Geschenk für ihre bald erwarteten Küken zu suchen.

“Was könnten wir nur für unsere kleinen Küken besorgen, Emil?”, fragte Frieda, während sie gemütlich über die Wiesen schwebten.

Emil kratzte sich nachdenklich am Kopf. “Nun, meine Liebe, ich denke, wir könnten ihnen etwas Besonderes mitbringen. Etwas, das sie zum Lachen bringen wird!”

Die beiden Störche setzten ihre Suche fort und landeten schließlich in einem nahegelegenen Bauernhof. Dort erblickten sie eine Truhe voller bunter Luftballons, die fröhlich im Wind schaukelten.

“Das ist es, Frieda! Diese Luftballons werden unsere Küken sicherlich zum Lachen bringen!”, rief Emil aufgeregt aus.

Frieda war skeptisch. “Aber Emil, wie sollen wir die Luftballons nach Hause bringen? Wir haben doch keinen Korb oder eine Tasche!”

Emil grinste verschmitzt. “Keine Sorge, mein Schatz, ich habe einen Plan!”

Mit einer Mischung aus Geschicklichkeit und Tollpatschigkeit begannen Emil und Frieda, die Luftballons einzusammeln. Emil hielt sie fest im Schnabel, während Frieda versuchte, sie mit ihren Krallen zu balancieren. Es war ein wahrhaft komisches Bild, wie die beiden Störche sich abmühten, die wogenden Ballons zu transportieren.

Plötzlich jedoch geriet Emil ins Straucheln und verlor die Kontrolle über seine Ballons. Sie stiegen wild in die Höhe und zogen Emil wie einen Drachen hinter sich her.

“Emil, halt an!”, rief Frieda verzweifelt, als sie sah, wie ihr Gefährte in die Lüfte gezogen wurde.

Aber Emil war bereits außer Reichweite und flog davon, gefolgt von einer bunten Spur aus Luftballons. Frieda, die nicht wusste, ob sie lachen oder weinen sollte, folgte ihm in einem wilden Flug, um ihn einzufangen.

Nach einer turbulenten Verfolgungsjagd landeten die beiden Störche schließlich sicher auf ihrem Horst, wobei Emil immer noch eine Reihe von Luftballons hinter sich herzog.

“Das war vielleicht eine verrückte Idee, Emil, aber ich muss zugeben, es hat unseren Tag aufregend gemacht!”, lachte Frieda, als sie die bunten Ballons betrachtete.

Emil grinste breit. “Nun, meine Liebe, das war doch der Plan! Ein bisschen Spaß darf ruhig sein, besonders wenn unsere kleinen Küken bald das Licht der Welt erblicken werden!”

Und so bewiesen Emil und Frieda einmal mehr, dass das Leben mit einem Hauch von Abenteuer und einem Schuss Humor einfach viel bunter ist.

11.04.2024 – Naturpädagogik erleben Teil 1

11.04.2024 – Naturpädagogik erleben Teil 1

Liebe Fohrder Zuschauer,

ich möchte mich zuerst eimal kurz bedanken, das ich neben dem Tagebuch auch mein Projekt hier auf Fohrde vorstellen darf. Deswegen kommen auch hin und wieder Beiträge zu einem großen Thema das mir persönlich sehr am Herzen liegt & vielleicht den ein oder anderen dazu motiviert was mitzunehmen. Vielleicht aber arbeitest du auch mit Kindern. Sei es als Lehrkraft oder Pädagogisches Personal in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche.

Für diese Berichte habe ich von allen Eltern meiner Hortgruppe die Erlaubnis und Rechte das sie gezeigt werden. Jedoch sind diese stets von der Rückseite oder oben zu sehen.

Kurz zu meiner Arbeit. Seit September 2003 bin ich nun in einer Kinderhortgruppe und habe Kinder von 6 -10 Jahren.
Ich habe 2013 und 2022 eine Babypause jeweils gehabt und mache mit 41 Jahren jetzt die Fachkraft für Kindertageseinrichtungen nun Berufsbegleitend bis Oktober 2025. Vermutlich muss ich ein bisschen verrückt sein, aber nein, ich liebe einfach meinen Beruf und dies von allergrößten Herzen. Ich lebe ihn. Kinder sind das wunderbarste Geschenk neben unserer Natur.

Im Zuge dieser Ausbildung werde ich meine Schriftlichen Arbeiten als Projektangebot über ein ganzes Jahr machen. Was liegt da näher als Tiere live zu beobachten in gefilden die sonst nicht einsehbar sind?
Richtig, der Storch als Beispiel. Und ebendieses Tier verfolge ich auf Fohrde (überwiegend) seit nunmehr 6 Jahren.

Cariki & Chico mit den 2 Loburger Störchen die ich gekauft habe.

Mit Tieren begeistert man Kinder von kleinst auf. Und der Storch zeigt uns auch, warum hier der Umwelt- und Naturschutz ins Spiel kommt.

Wer Borni gesehen hat, weis um die Umweltverschmutzung und vermüllten Strände. Dies muss ich nicht näher erläutern. Viel lieber lasse ich euch ein bisschen mitbegleiten.

Die Kinder gestalten partizipativ die Fenster mit Störchen im Binnengewässer.

Kommt doch mit auf die Reise, wie wir, die Löwengruppe das Storchennest-Fohrde und das Nest in Kirchzarten begleiten. Seit Februar haben wir ab 10 – 16 Uhr im Gruppenraum 2 TV Geräte und beobachten gemeinsam diese wundervollen Tiere.  Im März kam Fohrde mit dazu.

Wir vergleichen die Unterschiede zwischen Ost- und Westzieher. Wir nutzen ein Fachbuch von “Lorenz Heer” das kürzlich neu auf dem Markt kam.
Wo schlüpfen die Eier zuerst und warum?
Für Kirchzarten gibt es einen Eierkalender mit dem frühesten bis maxixmalsten Erstschlupf der Küken. Die Idee kam von den Kindern

Täglich darf ein Kind das Ei entfernen

Umweltbildung beginnt auch da wo sie passiert. In der Umwelt, draussen im Freien. Was gefällt den Störchen denn so garnicht? Natürlich betrifft dies alle Tiere. Hier bezogen wir es natürlich auf den Großbereich Weisstorch. als Gruppenarbeit zusammen mit den Eltern haben wir Plakate wie dieses gestaltet.

Die Osterferien haben wir genutzt um in Bruckmühl das Auwald Biotop zu besuchen.
Darüber mehr im nächsten Artikel – wenn ihr wollt 🙂

Mit einer Lupe wird das Wasser genau untersucht.
Hier feiern wir Frieda’s erstes Ei.

Bis bald – eure Cindy

05.04.2024 Bauen – Schnäbeln – Schauern

05.04.2024 Bauen – Schnäbeln – Schauern

Guten Morgen aus Fohrde !

Wie fängt ein perfekter Morgen an ? Genau, ist die Dame zum Frühstück hinter zu den Wiesen, muss der Hausherr erstmal alles schön machen. Nicht nur der erste Eindruck zählt.

Der Vormittag wurde auch wieder mit ganz viel “Amore” verbracht, ansonsten gab es nicht viel aufregendes bis kurz vor Mittag. Erst kam Emil zurück vom 3. Frühstück – oder war’s gar das 4. ?
Kurz danach landete auch die Dame und beide zeigten eindrucksvoll, wem dieser Horst wohl gehören mag. Scheinbar versuchte der Fremde sogar zu landen. Aber da hat er die Rechnung nicht mit den beiden gemacht. 
Dafür wurde wieder furchtbar viel geschnäbelt, genibbelt und gekrault. Allerding sollte Emil es besser nicht auf die Augen absehen. Hier ein paar Szenen für euch davon:

Das tat weh. Vollgas in ihr Auge. Gefiel ihr nicht ganz so gut. 

Schnell beschwichtigen. “Es tut mir leid, oh holde Maid”. Emil hat sich heute wirklich richtig ins Zeug gelegt und sammelte dann doch noch seine Pluspunkte.
Natürlich durfte auch die Liebe nicht zu kurz kommen. 

Aufregung gab es dann tatsächlich noch am etwas späteren Nachmittag, als wohl mehrere Fremdstörche wieder ihre Kreise zogen. Unsere zwei Störche waren aber mal sowas von eindrucksvoll und haben lange, ausgiebig und intensiv ihren Horst mit Drohgebärden und lautem Geklapper verteidigt. Erfolgreich.

Aber Ende gut alles gut.
Es zeigte sich am frühen Abend ein grandioser Anblick auf das Nest.
Lasst dieses Bild einfach nur mal auf euch wirken. Ist das nicht unglaublich schön ?

Oft sind es diese kleinen Dinge, die uns erden. Farben, Düfte, Wolkenspiele, Sonnenstrahlen, ein Windhauch der duch die Haare streift.
Wir sollten uns viel öfter bewusst werden, das nicht Reichtum wichtig ist oder was besonderes ist. Solche Farbenspiele unserer Natur ist kostenlos und gibt unserer Seele weit mehr, 
als Münzen und Scheine es je könnten. 

Mit diesem Bild, einem kurzen großen Regenschauer und zwei nassen Störchen, wünsche ich euch ein wundervolles Wochenende.
Kommt gut durch, nutzt eure Zeit, geht raus, schliesst die Augen und lasst mal die Natur zu euch sprechen. 

Gute Nacht nach Fohrde & an die Community. 

Eure Modecat/Cindy 

 

 

04.04.2024 – Startschuss ins Storchenjahr 2024 – Emil hat seine Störchin

04.04.2024 – Startschuss ins Storchenjahr 2024 – Emil hat seine Störchin

Ein neues Storchenjahr – holprig, aber erfreulich.

Eine kurze Zusammenfassung

Wir schreiben das Jahr 2024, und während in Fohrde der Hintergrund noch winterlich wirkt, beginnen die ersten Vorbereitungen auf die kommende Saison. Frühjahrsputz in Fohrde: Die Nester wurden von Unrat und Plastikfolien gereinigt, die Linsen geputzt und die Webcams neu justiert. Beschädigungen wurden ausfindig gemacht und dann doch schneller als gedacht behoben.

Alles ist bereit, es fehlen nur noch die Störche. Allzu lange ließ man die wartenden Gäste nicht zappeln. Zwar gab es kurzzeitig Besuche und einen Grund mehr, länger im Chat zu verweilen, aber der lang ersehnte, der eine Storch, der kam dann doch sehr zeitig.

Am 26.03.2024 flog, jetzt im Nachhinein sehr sicher, unser Emil ein. Um 16:16 Uhr Ortszeit landete er auf Nest 1 und klapperte erstmal sein „Moin“ in die Runde.

Auch am 27. März konnten wir viele tolle Momente mit Emil festhalten. Er sieht gut und erholt aus, trotz der langen Reise.
Wo er wohl gewesen ist? Jetzt fehlt nur noch eine Dame an seiner Seite.

Und hier gab es tatsächlich eine Überraschung – wenn auch die Hoffnung aus dem Jahr 2023. Der Storch mit dem Ring, den wir im August bereits in Fohrde begutachten konnten.

DEW 1V494 – eine Storchendame, wie wir herausfanden.

Nur drei Tage später, am 29. März um 7:24 Uhr, beglückte sie Fohrde wieder mit einem Besuch.

Wird sie Emils Herz erobern?

Es gab recht viel Trubel um beide Nester in den darauffolgenden Tagen. Ben schaute vorbei, und auch Lilly ließ sich mal wieder blicken.

Der neue Ringstorch setzte sich jedoch durch und zeigte Interesse an unserer Kamera am Nest 1. Scheinbar hat sie eine Vorliebe für unsere Kamera entwickelt.

Frei nach dem Motto „Pack schlägt sich – Pack verträgt sich“ gab es Streit und Zuneigung, dann wieder ein „Katz und Maus“-Spiel.

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Letztendlich jedoch, nach ein paar Rangeleien – natürlich auf der Kamera festgehalten – entschied sie sich für Emil. Und Emil hat die junge Dame akzeptiert.

Einige Tretakte sahen so stolpernd aus, wie derer beider Anfang, aber mittlerweile sind sie eingespielt.

Und so wurden die folgenden Nachmittage sowie Nächte gemeinsam im Nest verbracht, mit Geschnäbel und kleinen Aufmerksamkeiten. Liebe muss schön sein.

Es ging stolpernd in diese neue Partnerschaft – aber das wichtigste ist, dass sie nun existiert.

Wir sind alle unglaublich froh, dass Fohrde so unverhofft früh bereits ein Storchenpaar beheimaten darf, und wir sind gespannt auf die kommende Umfrage zum Namen der Störchin.

Danke für eure Namensvorschläge, liebe Community.
Eure Modecat – am 04.04.2024

Diese Stadt gehört den Störchen – Rühstädt

Diese Stadt gehört den Störchen – Rühstädt

Hallo liebe Storchenfreunde,

unser Familienreiseabschluss zum Thema Störche führte uns nach Rühstädt. Auf dem Weg zum zweiten Teil unseres Urlaubs, der familiären Erholung gewidmet war, lag Rühstädt ideal.

Rühstädt liegt malerisch im Landkreis Prignitz im nordwestlichen Brandenburg und zählt gerade einmal knapp 500 Einwohner. Der Ort fühlt sich an wie eine Eintauchen in eine Märchenwelt. Noch nie zuvor habe ich etwas so Bemerkenswertes, Märchenhaftes und Unglaublich-Schönes gesehen. Eingebettet in saftige Wiesen, unter anmutig beladenen Birnenbäumen, zeigt sich vor allem eins, und zwar reichlich: Storchennester.

Ich glaube wir konnten kein Dach aufzählen, das keinen Horst beheimatet hatte.

Viele Dächer hatten sogar zwei oder mehr Storchennester angebaut. Zudem waren an vielen Häusern Infotafeln angebracht, auf denen chronologisch verzeichnet war, wann die Partner angekommen sind, wie viele Eier gelegt wurden, wie viele Jungtiere flügge wurden und abreisten.

Wir haben dort eine ausgedehnte Pause eingelegt und es gibt auch ein wunderschönes Café namens “Zum Storchenhof”, in dem man einkehren kann. Es ist schier unmöglich, diesen Ort angemessen in Worte zu fassen. Ich kann nur jedem, der Störche liebt und die Schönheit der Natur zu schätzen weiß, empfehlen, dort einen Besuch einzuplanen. Man muss vor Ort sein, um das Gefühl und die Atmosphäre vollends aufzunehmen.
https://nabu-ruehstaedt.de/

Um meine Beitragsserie abzuschließen, überlasse ich nun den letzten Bildern das Wort.

Ein kleines PS:
Abschließend möchte ich noch ein paar winzige Fotos von Emil in Fohrde Ende Juli teilen.
Außerdem hatten wir noch ein kleines handgemachtes Gastgeschenk für Lars und sein Terasse dabei.


Danke für eure Aufmerksamkeit. Bis vielleicht irgendwann mal, sage ich Tschüss & Servus – ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen.
Modecat / Cindy

Hohenferchesar & Pritzerbe – Rückblick Anfang August

Hohenferchesar & Pritzerbe – Rückblick Anfang August

Hallo liebe Community,

während ich diese Zeilen tippe, herrschen gerade in Rosenheim – seit meiner Rückkehr vor knapp zwei Wochen – endlich kühlere Temperaturen. Angenehme 22 Grad, bewölkt. Wir haben ordentlich geschwitzt bei konstanten 35-38°C… Puh. Fragt sich wohl, wo sich Lilly, ihr Partner und vielleicht auch ihre jungen Störche gerade aufhalten? Hoffentlich sind sie wohlauf und hochmotiviert, ihr Ziel zu erreichen.

Um euch die Wartezeit etwas zu verkürzen, möchte ich euch gerne von einigen schönen Momenten berichten. Kürzlich war ich in Pritzerbe unterwegs. Dank eines hilfreichen Tipps von Peter wusste ich genau, wo ich Ausschau halten sollte, und machte mich kurzerhand auf den Weg. Auf dem Hinweg konnte ich Lilly in einer Wiese entdecken. Als ich schließlich am Horst ankam, tauchte sie postwendend auf und begann mit dem Füttern. Leider war ich etwas zu langsam und konnte nur noch das Ende dieser Szene einfangen.

Und noch ein paar Fotos von den hübschen:





Danach habe ich noch einen Abstecher in Richtung Hohenferchesar gemacht. In der Hoffnung, Ben & Elfriede vor die Linse zu bekommen, glaubte ich bereits, einen Volltreffer gelandet zu haben. An der besagten Weide/Wiese sah ich eine Storchenfamilie, die fleißig ihr Mittagessen genoss. Nachdem ich einige Fotos gemacht hatte und sie mit den Bildern von Peters Argusaugen verglich, muss ich leider (naja, eigentlich nicht wirklich “leider”) feststellen, dass es sich nicht um Ben & Familie handelte, sondern um eine völlig andere Storchenfamilie.

Es ist dennoch erfreulich zu sehen, dass es anscheinend noch eine weitere erfolgreiche Brutsaison in der Umgebung gegeben hat. Da es Anfang August war und die gesamte Familie beisammen war, gehe ich davon aus, dass es sich hierbei nicht um “Durchreisende” handelte.

Hier ebenfalls ein kleines Video:

Und noch ein paar Bilder:

Das war nun der dritte Eintrag in meinem Reisetagebuch rund um Fohrde.
Morgen werde ich euch dann meinen Bericht über Rühstädt präsentieren. Ich hoffe, ihr seid schon gespannt darauf.

Herzliche Grüße, Cindy / Modecat ♥

Loburg Teil 2 – Wer und was sich noch in Loburg befindet

Loburg Teil 2 – Wer und was sich noch in Loburg befindet

Wer fliegt denn da ? Oder auch nicht 😮 

 

Heute präsentiere ich euch den zweiten und letzten Teil unseres Besuchs in Loburg.
Selbstverständlich möchte ich nicht nur über Hope & Alina berichten ( Siehe Teil 1 ) ,

sondern auch darauf eingehen, was Loburg sonst noch zu bieten hat – anders ausgedrückt, wofür sich Loburg noch mehr aufopfert.

Nun kommen wir zu einer Störchin namens “Kerstin”, die an einer Zinkvergiftung gelitten hat. Bis zum letzten Jahr hatte sie offenbar auf einem der Loburger Nester gebrütet. Auch aus dem Gästebuch erfahren wir, dass Kerstin sich nun im Garten des Chefs täglich von den Strapazen erholt. Die ersten Flugversuche gelingen immer sicherer, ebenso wie das Halten des Kopfes. Auch dafür gebührt Loburg unser Dank.

Im Hintergrund sehen wir Kerstin, wie sie noch unter einer Wärmelampe und in einer stabilen, gemütlichen Hängematte verwöhnt wurde.

 

In Loburg sind zahlreiche weitere Störche beheimatet – einige benötigen noch Pflege und Unterstützung, während andere völlig frei leben, brüten oder sich aufhalten. Ständig sind motivierte Mitarbeiter präsent, die die Gäste nach Führungen ansprechen und bei gezielten Fragen Informationen bieten.

Besonders fesselnd fand ich die Details zu den Störchen mit gebrochenen Flügeln.

Wusstet Ihr, dass solche Störche es besser vermeiden sollten zu brüten? Oder sogar, dass die Pflegestelle für diese Störche darauf verzichten sollte, oder im Fall der Fölle dann sogenannte “Ei-Dummies” auszutauschen, wenn Eier gelegt werden?

Mir war nicht klar, warum das so ist. Die Erklärung lautet: Die Jungstörche solcher Paare kennen keinen Horst in luftiger Höhe. Daher werden sie nicht dazu ermutigt, zu fliegen oder zu lernen, dass ein Horst normalerweise in großer Höhe sicherer ist als am Boden. Diese jungen Störche würden also einen Horst sogar in geringer Bodennähe bauen. Das war für mich ebenfalls neu.

Selbst ich war bisher der Meinung, dass wie bei ihrem Zug in den Süden, auch der Instinkt der Störche sie dazu bewegt, ihre Nester hoch oben zu bauen. Bevor ein Storchenküken überhaupt schlüpft, weiß es schon, dass es am Ende des Sommers als Ost- oder Westzieher seine große Reise antritt und in 2-4 Jahren in der Regel als geschlechtsreifes Alttier zurückkehrt, um den Kreislauf von vorne zu beginnen. Das Bauen des Nestes in der Höhe gehört also nicht zum Instinkt. Sehr interessant.

Was den Horst betrifft: Es gab ein Ausstellungsstück von einem Horst, der eigentlich noch recht “klein” aussieht. Zum Vergleich hier meine Tochter mit 1,56 m Größe.

Diese Horste können tatsächlich bis zu mehreren Tonnen schwer werden.

Zusätzlich gibt es für die kleinen und großen Besucher die Möglichkeit, wunderschöne Tauben zu füttern. Manche bezeichnen sie als “Ratten der Lüfte”, aber ich persönlich finde Tauben auch schön und sehe jede einzelne von ihnen auf ihre eigene Art als wunderschön an. Dabei spielt es für mich keine Rolle, was andere dazu sagen. Meine Tochter empfand das genauso.

Beim durchlaufen hab ich auch eine Krähe vor die Linse bekommen.

Auf der Wiese befand sich auch eine Gruppe von Hühnern. Habt ihr schon einmal von der Rasse “Blumenhuhn” gehört? Diese Rasse wird auch als Schonische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) bezeichnet.

Persönlich hatte ich bisher noch nichts davon gehört, aber ich finde die Farbgebung dieser Hühner wirklich absolut beeindruckend. Mir gefiel sie so gut, dass ich so viele Fotos gemacht habe, dass meine Kamera fast überhitzte (lach) . Hier sind zumindest einige der besseren Bilder, obwohl der Zaun im Weg war.

   

Und dann war da noch eine absolute Schönheit – ein Schwarzstorch. Oh, es war wirklich aufregend für mich, einen Schwarzstorch nicht nur auf dem Bildschirm zu sehen. Tatsächlich ist dieser Storch gar nicht so schwarz, wenn man sein Federkleid im Sonnenlicht betrachtet. Es war einfach bezaubernd.

Und natürlich gab es da noch die zwei Nesthäkchen die einfach so wundervoll gekuschelt und sich beschnäbelt haben, das es ein Fest war.

Zum Ende noch ein paar kleine Eindrücke.

Ich habe noch ein paar Orte besucht.
Die nächsten Tage gibt es dann Bilder aus Pritzerbe von Lilly  & einer Storchenfamilie in  Hohenferchesar (Es sind nicht Ben & Elfriede) .
Seid gespannt.
Eure Modecat / Cindy

Familienbesuch 31. Juli in Loburg – Teil 1

Familienbesuch 31. Juli in Loburg – Teil 1

Hope & Alina geht es bestens.



Hallo! Zurück im schönen Süden Bayerns, finde ich endlich die Zeit, meine – unsere – Eindrücke und Bilder mit euch zu teilen. Wir verbrachten einige Tage in Fohrde und nutzten die Gelegenheit, Loburg zu besuchen. Außerdem folgten wir dem Beispiel unseres lieben Peter und statteten Pritzerbe sowie den Feldern in Hohenferchesar einen fotografischen Besuch ab.

Während sich Meister Adebar und seine Artgenossen Tag für Tag gen Süden aufmachen, möchte ich euch, liebe Leserinnen und Leser, liebe Community, einige Rückblicke schenken. So könnt ihr einen Hauch von “Storch” und Natur erleben, während wir auf das leere Nest in Fohrde blicken.

 

In Loburg gibt es sozusagen keinen “klassischen Eintritt”, vielmehr können die Besucher eine Spende in Form einer Storchenfigur geben.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, Eis zu kaufen, Kuschelfreunde und viele andere Artikel zu ergattern.
Übrigens… Wir haben uns ziemlich verausgabt und sind mit zwei großen Storch-Plüschtieren, einem kleinen Storch-Plüschtier, einer Figur, Karten, Eis sowie einer Barspende im Schnabel aus dem kleinen Laden spaziert.

Im Laden gibt es auch eine kleine Ecke mit Ausstellungsstücken und einen Bildschirm mit Live-Bildern vom örtlichen Horst. Hier sind einige Bilder der Ausstellungsstücke.

Der junge Fohrder-Fan fands auch Klasse.

 

Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken. Doch zuallererst, Hope & Alina scheinen sich gut in ihrer neuen Umgebung eingelebt zu haben. Während ich diese Zeilen heute tippe, flattern die beiden schon kräftig umher und sind, soweit ich das beurteilen kann, wohl zeitnah bereit, die große Reise anzutreten.

Es gibt zahlreiche Störche dort. Hope & Alina teilen ihr Zuhause mit einem weiteren Storch, der ebenfalls etwas erschöpft wirkt.

Zu dieser Zeit befand sich auch ein Storch dort, der eine Vergiftung erlitten hatte und liebevoll umsorgt wurde, vielleicht sogar bis heute. Ich hoffe jedoch sehr, dass es ihm mittlerweile besser geht.

Außerdem gab es Störche mit gebrochenen Flügeln und sogar einen Schwarzstorch. Die Bilder davon könnt ihr jedoch im zweiten Teil sehen, sodass ihr noch mehr von der Zeit mit dem leeren Horst in Fohrde habt.

Zusätzlich unternahm ich Ausflüge mit meiner Familie nach Pritzerbe, Hohenferchesar, Rühstädt und, ach ja, natürlich auch nach Fohrde 😛 .

In diesem Sinne, vielen Dank fürs Lesen. Ich freue mich über Kommentare, ob euch mein erster richtiger Tagebucheintrag gefallen hat, und gerne auch über allgemeines Feedback.

Zum Abschluss für heute noch ein paar Eindrücke von Hope und Alina.

 

Morgen: Teil 2 – Wer und was sich noch in Loburg befindet.

Bis morgen,

Eure Cindy / Modecat

 

Wie erkennen wir eigentlich Romeo ?

Wie erkennen wir eigentlich Romeo ?

Romeo – bist du es ? 

Ein schöner Rücken kann auch entzücken.
Aber, sind wir mal ehrlich – erkennen wir unseren Romeo am Rücken?
Hat unser Fohrder “Charmeur” wirklich gewisse Merkmale oder sogar Verhaltensweisen?
Tatsächlich ist es in erster Linie der silberne Ring. Gut, viele Turmfalken sind beringt und sicherlich auch einige davon in silber.

Kehren wir aber erst einmal auf die Rückansicht zurück. Die große mittlere Schwanzfeder des Terzels hat eine sehr markante, gebogene und spitz zulaufende Form.
Gerne vergleiche ich dies mit der gebogenen Klammer mit welcher man im handschriftlichen etwas zusammen fasst.

Wir haben einige Bilder, das obige ist von März 2023, verglichen.
Beginnend mit der ersten Brut von 2021.
Auch aus dem Jahr 2022 haben wir viele Vergleiche anstellen können und haben sogar von anderen Terzeln die Schwanzfedern “analysiert”.
Nachfolgend, am 14.03.2023 ein Besuch, da dachten wir auch, es sei Romeo. Ein Blick auf die Schwanzfeder zeigt uns aber folgendes Bild:


Eine fast geradlinig verlaufende schwarze Stelle zur Schwanzspitze. Definitiv nicht unser Romeo.
Kommen wir zu einem weiteren Indiz, nämlich dem Ring. Bis heute haben wir keine Aufnahmen, oder auch Optionen gehabt,
den Ring anhand der Aufnahmen zur Gänze auszulesen. Wohl aber erkennt man sehr deutlich die Ziffer “0”.
Auf einem anderen Bild erkennt man den Buchstaben “R” auf dem Kopf stehend.
Anbei ein Bildausschnitt, auf welcher die Ziffer gut zu sehen ist, aus dem Jahr 2021.

Was haben Romeo und Diva nur für eine Odyssee 2022 hinter sich gebracht?
Letztendlich wurden sie dann doch verjagt und die Trauer, auch im Chat war nicht zu übersehen bzw. zu überlesen.
Klar, nicht nur wir, sondern auch die Community wäre überaus begeistert wieder Romeo & Diva im Kasten zu sehen.
Dazu noch drei bis fünf tolle Eier mit Schlupf und im Juli/August eine grandiose Abflugzeit.
Haben wir also eine Ziffer vom Ring ablesen können, im Jahr 2023?
Tatsächlich, das konnten wir. Das Foto habe ich noch durch diverse Filter laufen lassen, mit der Helligkeit gespielt und es ist ohne Zweifel rechts zu sehen, die Ziffer 0.


Originalaufnahme 03/2023.


Mit Filter.

Allerdings werden wir uns, wie ganz aktuell festgestellt, nicht auf den Ring, zumindest farblich gesehen, festlegen und sicher sein können.
Ein weiterer beringter Terzel kreist im Fohrder Umland. Was uns so sicher macht?
Die Schwanzfeder, siehe oben der Besucher vom 14.03.2023, dieser hat nämlich einen silbernen Ring, ebenfalls linker Fuß.

Unser Fazit ist also: Wenn der Ring vorhanden ist, in Verbindung mit der markanten Stelle der mittleren Schwanzfeder können wir eigentlich absolut sicher sein, dass es sich hier nur um einen handeln kann. Nämlich, genau, Romeo.

Bleiben eigentlich nur noch zwei Fragen im Raum, wer ist das beringte Turmfalkenweibchen und wo ist Diva ? Am Ende des Artikels ist noch ein kurzes Video mit mehr Bildern.
Ihr seht – in Fohrde ist immer was los.

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