Ich weiß, wie schnell Infos im Gästebuch untergehen können, also habe ich Tinas Gästebucheintrag über den beringten Besucher kurzerhand als Beitrag gespeichert. So geht nichts verloren!
Ein riesiges Dankeschön an Tina für die tollen Infos!
Viele Grüße,
Lars
Liebe Nestgucker,
vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere von Euch an den beringten Besucher vom 10. Juli.
Wir haben die Sichtung an die Beringungszentrale Hiddensee gemeldet und jetzt tatsächlich eine Antwort erhalten.
Es ist ein Zweijähriger, der 2023 in der Prignitz geboren ist und mit 3 Geschwistern aufwachsen durfte. Eine Wahnsinnsleistung der Eltern, 4 Junge groß zu kriegen!
Den Geburtsort Nebelin habe ich auch über den Besuch in Fohrde informiert. Sie freuen sich bestimmt, dass es einem ihrer Storchenkinder gut geht.
Vielleicht hat er sich hier nach einem Horst umgesehen, kommt im nächsten Jahr wieder und brütet hier irgendwo.
Unser kleiner Pascha verbrachte die Nacht alleine.
Er bekam wieder Futter von den Eltern und sofort kamen ein oder zwei Geschwister, um mit zu futtern. Ohne Streit ging das nicht immer ab.
Aber heute nimmt unser kleiner Pascha all seinen Mut zusammen und übt Balancieren auf dem Abflug. Immer wieder tritt er hinaus und dreht sich, machte sogar Flügelübungen.
Er hüpft rein und raus, wird immer sicherer.
Er schaut zum Dach des Kastens hinauf und blickt in alle Richtungen.
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Draußen hören wir die Lockrufe eines Elternvogels. Ein paar Krähen schimpfen auch im Hintergrund.
Als Ringo um 16:48 Uhr mit einer Maus erscheint ist der Kasten leer. Er guckt sich suchend um und fliegt ab.
17:47 Uhr : Der Kasten wird zum Übergabeplatz. Als Ringo wieder mit einer Maus kommt folgt ihm sofort ein Jungfalke und nimmt sie ab, frisst davon.
Tina und Peter sind zur Feuerwehr gefahren.
„Alle 4 Kinder sind putzmunter und fliegen zwischen den dortigen beiden unbelegten Storchennestern und Bäumen umher und ruhen viel aus“ berichtet Tina im Chat.
Bilder und Neues von Peter im Gästebuch:
„Hallo TF – Freunde !!
38 min nach dieser Aufnahme flog er, (Rambo), das erste Mal in die Freiheit !!
Nun aber schnell zu deinen Geschwistern auf den alten Horst nebenan. Gruß, Peter !“
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„Rambo in Freiheit in der Esche, ca. 20 Meter hinter dem Nistkasten“
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Jetzt werden die Jungfalken noch einige Wochen von den Eltern betreut und unterrichtet.
Dann suchen sie sich eigene Reviere.
Wir werden sie sicherlich noch einige Male im Kasten zu Gesicht bekommen.
Unsere Turmfalken Eltern haben perfekt zusammen gearbeitet. Unser Ringo ist noch sehr jung, hat noch nicht einmal sein vollständiges adultes Gefieder. Dies ist seine erste Brut und es werden hoffentlich noch viele folgen. Wenn wir Glück haben bleiben sie dem Kasten hier treu.
Aber heute Nacht bleibt der Kasten leer.
Allzeit sicheren Flug, guten Wind unter den Schwingen und einen gefüllten Kropf.
Danke an unsere treue community, die mit ihren scharfen Augen tolle Beobachtungen machte und wertvolle Timestamps posteten.
Hat richtig Spaß gemacht mit euch!
Ich hoffe, ihr hattet Spaß und Freude an meinen Beiträgen hier im Turmfalken Journal.
Vielen Dank an Lars, der meine zahlreichen Videowünsche erfüllt hat.
Danke auch an Tina und Peter, die vor Ort waren, Fotos mitbrachten und eine umfangreiche Suchaktion für unser unglücklich abgestürztes Küken starteten.
Im Chat wird unser jetziger Jüngster gerne Rambo genannt weil er als kleines Küken sehr ungestüm war. Dann wurde der leider abgestürzte Kobold zum Star der Falken Show. Inzwischen ist „Rambo“ zum Nesthäkchen geworden. Er müsste jetzt 35 Tage alt sein.
Die Nacht hat der Jüngste alleine verbracht.
7:10 Uhr Der Jüngste rutscht auf dem Abflug wieder ab in die Lücke, vermutlich ist die Rolle etwas locker, dreht sich möglicherweise etwas beim auftreten. Durch die Größe der Rolle kann er sich mit den kleinen Krallen noch nicht festhalten. Auch erwachsene Turmfalken sind hier schon abgerutscht. Vielleicht kann man das noch nachbessern bei der Reinigung. Mittlerweile feiern Maden und Käfer Partys im Kasten.
Die Besuche der Geschwister werden weniger aber gelegentlich nutzen sie das Futterdepot, über das der Jüngste immer noch wacht, um zu fressen. Es gibt einige Lieferungen zum Kasten aber auch weniger als gestern. Ringo lockt den Jüngsten mit Mäusen aber der bleibt lieber im sicheren Hort.
Ständig zupft er die Geschwister am Gefieder. Manchmal möchte er sie wohl nicht weg lassen. Alleine ist ihm langweilig doch er traut sich vorläufig nicht mehr auf den Abflug.
Um 11:21 Uhr lockt Ringo auf dem Abflug wieder mit einer Maus, fliegt ab
Bis Mittags wirkt der Jüngste sehr entspannt. Hin und wieder tobt er mal durch den Kasten, absolviert einige Flügeltrainings. Die Geschwister besuchen ihn wie sie es auch gestern taten aber seltener.
Peter schrieb im Gästebuch:
„Hallo TF -Freunde !!
Von diesem alten Storchenhorst beobachten die ausgeflogenen TF – Jungen den TF – Kasten – bekommt Rambo eine Maus, sehen das die Geschwister und machen ihn die Nahrung streitig, Entfernung etwa 30m. Schönen Sonntag – Gruß, Peter!“
2 Bilder hat er auch mitgebracht:
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Ab 13:20 Uhr beginnt wildes Flügel schlagen und er piepst aufgeregt
Um 13:26 Uhr hört man eindringliche Lockrufe von draußen, der junge Falke antwortet nur wenig aber er putzt sich aufgeregt.
Er steht am Ausgang doch traut er sich nicht aufs Brett. Immer wieder sind Lockrufe zu hören.,
So sitzt Junior am Ausgang und beobachtet die Pferde. Mit dem Brett hat er Probleme.
Er spuckt Gewölle aus
Die Beziehung unter den Geschwistern scheint unterschiedlich zu sein. Mal kommt ein Älterer laut schreiend, sich sofort auf Futterreste stürzend in den Kasten und der Jüngste steht still daneben. Ein anderes Geschwister wird liebevoll mit Schnäbeln begrüßt und verweilt etwas bei dem Jüngsten.
Um 19:01 Uhr Besuch Geschwisterchen, liebevolles Schnäbeln zur Begrüßung. Da er keinen Platz macht muss der Ältere auf ihn drauf treten. Geschwister futtert etwas aus dem Bestand. Der Kleine legt sich hin und schaut zu.
Unser Junior kann aber auch frech werden, wenn ihm ein Älterer die Beute aus dem Schnabel klaut.Er zieht den Älteren herzhaft mehrmals an den Federn. Doch der lässt sich nicht beeindrucken, futtert weiter und fliegt ab als es zuviel wird.
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Die Nacht haben sie zu zweit verbracht bis das Ältere um 4:48 Uhr abflog.
Tschüss, bis später
Die Geschwister kommen kurz vorbei, futtern aus dem Bestand.
Um 7 26 Uhr gibt es Futter von Norin, der Lütte mantelt als die Geschwister kommen.
Erst kommen zwei.
Der Jüngste fängt schnell an zu essen bevor ihm jemand das Futter wegnehmen kann.
Der dritte landet auf seinem Geschwisterchen, es ist eng auf dem Abflug.
Alle vier sind jetzt im Kasten versammelt zur Frühstücksparty.
Der Lütte ist zum ersten Mal auf dem Abflug. Zum ersten Mal kann er dort seine Flügel trainieren und hat Platz. Doch sicher fühlt er sich auf dem breiten Brett nicht.
Nachdem alle abgeflogen sind trainiert er wieder die Flügel und traut sich nochmal aufs Abflugsbrett doch steht er sehr unsicher, kann sich schwer halten und rutscht etwas ab.
Nun geht er lieber rein und putzt das Gefieder.
Die Szenen könnt ihr in dem Video anschauen
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Norin und Ringo bringen noch mehrmals Beute. Die Geschwister holen sich weiterhin Futter oder fressen im Kasten. Dabei kommt es auch zu kleinem Gerangel.
Ringo bringt um 21:20 Uhr Abendbrot. Der Jüngste klappert und lässt kurze Rufe hören.
Doch es lässt sich kein Geschwisterchen blicken.
Diese Nacht muss er wohl alleine verbringen.
Hoffentlich schafft er morgen seinen Jungfernflug.
Die beiden Großen haben die Nacht auswärts verbracht.
Trotz zahlreicher Insekten haben unsere beiden jungen Turmis gut im Kasten geschlafen
5:21 Uhr
Der dritte Jungfalke absolviert seinen Jungfernflug nachdem er erstmal das Dach des Kastens erkundet. Von dort ist er dann gestartet und unser Jüngster ruft ihm nach.
Viel Erfolg, pass auf dich auf!
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13 32 Uhr: Ringo kommt mit einer Maus, zeigt sie den Jungen und…..fliegt mit der Maus ab, um sie hinterher zu locken. Das hat noch nicht ganz funktioniert.
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Unsere jungen Turmis haben die Nacht zu dritt verbracht, das Älteste hat zum ersten Mal draußen übernachtet.
Nachdem unser Dachspringer einige weitere Sprünge rauf und runter geprobt hat fliegt er um 5:20 Uhr ab. Um 5:32 Uhr kehrt er aufs Dach zurück und hüpft wieder in den Kasten.
Das „Dach-hüpf Spiel“ wiederholt er gerne. Es scheint ihm Spaß zu machen.
Den nächsten Abflug traut er sich um 9:43 Uhr zu.
Vorher führt er den Geschwistern aber noch sein Flügeltraining vor.
“Schaut zu, so geht das”
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Mindestens 13 Lieferungen brachten Norin und Ringo bis zum späten Nachmittag.
Der Große lässt sich nicht blicken, er übt wohl schon mit Ringo jagen.
Die anderen werden im Hotel „Mama & Papa“ verwöhnt.
Abends ist einer wieder auf dem Dach und der Nächste benutzt das Anflugsbrett für ausgiebiges Flügeltraining. Ob er morgen den ersten Flug wagt? Er scheint in etwas banger Erwartung zu sein und macht seine Übungen vor dem Jüngsten als wollte er ihm zeigen wie es funktioniert.
” Guck mal, so musst du das machen”
Zu zweit ist genug Platz im Kasten.
Wer fliegen will muss das Gefieder ausgiebig pflegen.
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Die beiden Älteren halten sich gerne auf dem Abflug auf, leider auch auf der linken nicht einsehbaren Seite. Auf dem Abflugsbrett haben sie Platz, um ihre Flügel zu trainieren.
Um 5:03 Uhr fliegt der Große nach langer Beobachtung der Bäume dorthin ab.
Unser Jüngstes fängt Streit an mit einem Geschwister. Scheinbar kommen auch Turmfalken in der Pubertät.
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8:49 Uhr: Einer hüpft aufs Dach und bleibt dort bis 9:52 Uhr. Es wird wohl zu warm bei 34° dort oben. Lieber geht er in den Schatten im Kasten. Abzufliegen traut er sich noch nicht.
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Nur wenige Lieferungen gibt es bis zum späten Nachmittag. Ab und zu scheint ein Elterntier vorbei zu fliegen und zu locken.
Der Große landet wahrscheinlich ab und an am Turm. Sehen können wir es mangels Außencam nicht, aber am Verhalten der drei Jungfalken ist das zu vermuten. Auch auf dem Kastendach hören wir entsprechende Geräusche. Vermutlich landen sie auf der Satellitenschüssel nach den Geräuschen zu urteilen.
Peter hat sie gesehen und 2 Fotos mitgebracht:
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Um 17:03 Uhr kommt der große Ausflügler zurück in den Kasten.
Nachmittags nach 17:00 Uhr flog ein Großer ab und danach ein weiterer aufs Dach. Da waren sie nur noch zu zweit.
Dann folgte ein Hin und Her. Die großen Ausflügler kamen und flogen wieder ab.
Auch Futter wurde ein paar Mal gebracht.
Nicht jeder Anflug glückt problemlos.
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Nachdem der Große abgeflogen ist kommen die Eltern mit mehreren Futterlieferungen und die 3 Jungen stürzen sich gierig darauf.
Falkeneltern kommen auch und zeigen das Futter nur vor, um dann damit abzufliegen und die Jungen hinterher zu locken.
Das ist hier aber nicht zu erkennen da die Jungen den Ausgang komplett verdecken.
Die Jungfalken werden noch ca. 4 Wochen draußen versorgt und bekommen Unterricht im Jagen und Fliegen.
Bisher hörten wir die Jungen nur zetern und lahnen (betteln) Nun fangen sie bereits an zu quäken und auch kurze Warnrufe sind schon zu vernehmen von ihnen.
Unser Jüngstes beschäftigt sich noch mehr mit dem Futter als die beiden Großen. Die sind voll konzentriert auf die Außenwelt. Mini kuschelt lieber als auszugucken. Aber dann riskiert er doch einen Blick.
…
Das Jüngste fängt nachmittags an oft zu lahnen (betteln). Von draußen hört man gelegentlich Falkenrufe aber auch Krähen treiben sich in der Nähe herum.
Der Größere schnäbelt mit ihm, vielleicht um ihn zum Schweigen zu bringen?
“Halt doch mal den Schnabel!”
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